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Transgesa bewältigt den Verkehr und die Emissionsvorschriften Madrids

In der hektischen spanischen Hauptstadt Madrid kämpfen Transportdienstleister damit, die verschärften Emissions- und Dieselvorschriften zu erfüllen. Für Transportunternehmen Transgesa bietet ein mit LNG angetriebener Scania G 340 einen Blick auf die zukünftigen Möglichkeiten des städtischen Verteilerverkehrs.

Mit über 4,4 Millionen Fahrzeugen auf den Straßen und endlosen Staus verdichtet sich die Transportinfrastruktur in und um Madrid in hohem Maße. Es gibt auch eine starke Luftverschmutzung, wobei Partikel und Stickoxidverunreinigungen regelmäßig die empfohlenen Niveaus um ein Vielfaches übersteigen. Und wenn man bedenkt, dass die regionalen Behörden planen, bis 2025 den Dieseltransport schrittweise einzustellen, stehen städtische Distributoren enormen Herausforderungen gegenüber.

LNG-Lkw in eingeschränkten Bereichen erlaubt

In dieser Umgebung führt die Speditionsfirma Transgesa tägliche Auslieferungen in der gesamten Region durch, einschließlich des Stadtzentrums. Das Unternehmen hat einen Scania Flüssiggas-Lkw (LNG, Liquid Natural Gas) in Betrieb, dem der Zugang zu Bereichen gewährt ist, die herkömmliche Lkw gewöhnlich nicht befahren dürfen.

„Mit den Auslieferungen in Großstädten sind definitiv große Herausforderungen verbunden, insbesondere in Stadtzentren, aufgrund der verschärften Einschränkungen“, erklärt Erwin Alberts, Betriebsleiter von Transgesa. „Es wird jedes Jahr komplizierter, da die Zugangsbedingungen je nach Fahrzeugklasse und Kraftstofftyp steigen. Das hat definitiv Auswirkungen auf unseren Betrieb.“

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Städtischer Verteilerverkehr in geschäftigen, engen Straßen

Transgesa ist ein Franchisenehmer aus Madrid im nationalen Palibex-Netzwerk mit einer Flotte an Fernverkehrs- und Verteilerfahrzeugen. Der Logistikunternehmer schließt lokale Transportunternehmen unter einer gemeinsamen Marke zusammen, um Auslieferungen auf der gesamten iberischen Halbinsel zu koordinieren. Transgesa bietet Transportdienste auch unter seiner eigenen Marke.

Der Tag von Fahrer Carlos „Chilaba“ Fernández beginnt gewöhnlich an der Lagerhalle Palibex in Süd-Madrid, wo er die im Stadtzentrum auszuliefernde tägliche Ware lädt. 

„Am Morgen wird abgeholt und ausgeliefert und am Nachmittag wird eingesammelt“, erklärt er. „Man muss unbedingt die Spitzenzeiten am Morgen und die Hektik am Mittag vermeiden, um nicht im Verkehr festzustecken. Die engen Straßen sind eine Herausforderung und manche Bereiche sind schwer zugänglich. 

Aber das ist nicht das Schlimmste – das ist das Entladen über in den Keller führende Klapptüren an Gehwegen. Und Madrid ist voller Fahrräder, Skateboards und natürlich Motorräder, die am schlimmsten sind, weil sie sich gefährlich durch den Verkehr schlängeln.“

Dieselverbot in Madrid ­führt zu vermehrten Fahrzeugen mit Alternativkraftstoffen

Verkehrseinschränkungen, Unfälle und Staus bereiten den Verkehrsplanern von Transgesa täglich Kopfschmerzen. „Es erfordert viel Einfallsreichtum und Intelligenz vonseiten unserer Planungs- und Verkehrsabteilungen, da wir in einigen Bereichen bestimmte Regeln und Einschränkungen einhalten müssen“, erklärt Alberts. „Aus betrieblicher Sicht bereitet dies definitiv Schwierigkeiten.“

Transgesa erwartet in der Branche grundlegende Veränderungen in den kommenden Jahren, bevor Madrids Dieselverbot in Kraft tritt. „Es werden aufregende Jahre werden, da all unsere Mitbewerber sich und wir selbst uns neuen und schärferen Gesetzen anpassen müssen. Wir müssen in andere Arten von Fahrzeugen investieren und unsere Teams im Hinblick auf die Einhaltung kommender Einschränkungen schulen.“

Alberts ist auch davon überzeugt, dass das bevorstehende Verbot zu neuen Geschäftsmodellen führen wird, insbesondere im Hinblick auf Direktlieferungen, die mit steigendem Wachstum des E-Commerce erwartungsgemäß zunehmen werden. „Die Zusammenarbeit der verschiedenen Transportunternehmen wird steigen, um die Anzahl von Fahrzeugen zu senken, die im Stadtzentrum fahren.“

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Scania hilft Transgesa Kundenanforderungen zu erfüllen

Auch wenn die Bereitschaft der Kunden, die Zusatzkosten des grüneren Transports zu übernehmen, bisher gering war, verändert sich ihre Haltung laut Alberts. „Heutzutage treffen wir auf immer mehr Kunden, die von ihren Transportdienstleistern nachweisbare Investitionen in grüne Fahrzeuge verlangen. Große Firmen betrachten dies als Wertsteigerung.“

Bei diesem Übergang zu einem neuen städtischen Verteilermodell ist Scania ein wertvoller Partner von Transgesa. „Die Technologie von Scania liefert uns bestimmte Vorteile bei unserem Kundendienst. Da der Bedarf an größeren Investitionen besteht, sind eine erhöhte Effizienz und Funktionssicherheit noch wichtiger.“