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MARINEMOTOREN

Harte Bedingungen

Zuverlässige Motoren für den Hummerfang

Der Hummerfang vor der Küste von Maine (USA) ist einerseits bekannt für große Fänge, aber andererseits auch für die harten Einsatzbedingungen, die dabei zu meistern sind. Starke und zuverlässige Motoren machen den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust und manchmal auch zwischen Leben und Tod aus.

Der amerikanische Hummer, Homarus Americanus, kann bis zu 65 Zentimeter lang werden und über 20 Kilogramm auf die Waage bringen. Damit ist er das schwerste Krebstier weltweit. Es gibt ihn nur an der nordamerikanischen Atlantikküste zwischen Labrador und New Jersey. Die Population ist derzeit so groß wie noch nie zuvor. Letztes Jahr brachten die 5.700 Hummerfänger in Maine 57 Millionen Kilogramm davon an Land.

Der Hummerfang auf dem stürmischen, unvorhersehbaren Nordatlantik birgt viele Risiken. Die großen, schweren Hummerkörbe aus Stahl sind miteinander verbunden. Vom fahrenden Boot aus wird jeder Korb durch das Gewicht des vorhergehenden in die kalte und wilde See hinabgezogen. Wenn sich Hand oder Fuß eines Fischers im Seil verfängt, kann er von der hundert Kilogramm schweren Ausrüstung mitgerissen werden. In Maine gibt es viele Vorfälle, bei denen Fischer schwer verletzt wurden.

V8 für die raue See

Die Brüder Chris und Jason Chipman gelten als zwei der talentiertesten Hummerfänger in Maine. Chris fährt mit seinem 800-PS-V8-Motor von Scania zu den Bänken (Plateaus und Rücken), die sich auf hoher See erheben – dorthin, wo sich sonst kaum jemand hinwagt.

„Ich fange schon Hummer, seitdem ich sechs Jahre alt bin, und weiß, dass das harte und manchmal auch gefährliche Arbeit ist“, sagt er.

Hummerfang liegt den Brüdern im Blut. Ihre Familie ist bereits seit Generationen in diesem Geschäft. An Chipmans Wharf im kleinen Fischerort Milbridge legen immer wieder Boote an, um ihren Fang anzulanden, die Hummerkörbe mit neuen Ködern zu bestücken und vor der nächsten Fahrt zu den Fanggründen aufzutanken.

Die beiden lokalen Restaurants schließen früh, denn der Arbeitstag der meisten Einwohner beginnt bereits vor Sonnenaufgang. Chris sagt: „Wenn ich einmal um 5.30 Uhr aufwache, denke ich schon, dass ich den halben Tag verschlafen habe.“

Niemand weiß genau, warum der Hummerbestand an der Küste von Maine in den letzten Jahren so enorm zugenommen hat, aber man vermutet eine Kombination aus höheren Wassertemperaturen und der Überfischung des Kabeljaus, dem Erzfeind der Hummerlarven.

Fallende Preise

Für die Brüder Chipman bedeutet die Hummerfülle aber auch, dass sie mehr und mehr Zeit auf See verbringen müssen. Durch die Zunahme des Hummerbestands ist der Kilopreis für die Fischer gefallen, die nun noch größere Fänge an Land bringen müssen, um ihre Familien zu ernähren.

Um die Fanggründe schnell zu erreichen, sind leistungsstarke Motoren mit stets steigenden PS erforderlich. Chris besitzt mit dem V8 seinen dritten Scania Motor und Jason bekam vor Kurzem seinen ersten Scania Motor – einen 13-Liter-Motor mit 700 PS.

„Wir brauchen starke, zuverlässige Motoren in unseren Hummerbooten“, sagt Chris. „Fällt ein Motor aus, kostet uns das mehrere Tage ohne Fang – das wäre sehr, sehr bitter.“

Jason stimmt voll und ganz zu, dass die Zuverlässigkeit des Motors wesentlich für den Hummerfang in Maine sei.

„Wenn Sie 50 Kilometer vor der Küste sind, möchten Sie Dinge haben, auf die Sie sich verlassen können“, meint er.

Jason sagt, dass er vorher einen Motor hatte, der nicht von Scania war. Aufgrund der anstehenden umfangreichen Reparaturen hat er sich dafür entschieden, einen neuen Motor zu kaufen. „Ich hatte mehrere neue Motoren zur Auswahl“, erzählt er. „Doch weil mein Bruder so zufrieden mit seinen Motoren von Scania war, habe ich entschieden, ihnen eine Chance zu geben. Es war der teuerste Motor auf meiner Liste, aber gleichzeitig der leistungsstärkste.“