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Der Multitasker

Scania G 370 als vielseitige Fahrzeuglösung im kommunalen Einsatz

Wenn kommunale Betriebshöfe neue Lkw für die Straßenunterhaltung anschaffen, suchen sie sprichwörtliche Alleskönner. Sie müssen vielen Aufgaben gewachsen sein, vom Grabenreinigen mit Kran und Greifer bis zum Winterdienst mit Schneepflug. Kreis Lüneburg setzt als erste norddeutsche Kommune zwei Scania G 370 ein.

Scania G 370 kommunaler Einsatz

Der Frost ist es, der Karsten Reich manchmal mitten in der Nacht aus dem Bett holt. Wenn im Winter die Temperaturen unter 0 Grad fallen und der 61-Jährige Bereitschaftsdienst hat, klingelt sein Diensthandy auch mal um 3:30 Uhr. Dann heißt es: So schnell wie möglich aus den Federn kommen. Denn bereits eine Stunde später muss Reich am Steuer seines Streufahrzeugs sitzen und den kommunalen Betriebshof im niedersächsischen Scharnebeck verlassen. Seine Mission ist es, die Straßen des Kreises Lüneburg von Eis und Schnee zu befreien – noch bevor die ersten Pendler unterwegs sind.


Trotz der frühen Stunde freut sich Karsten Reich auf seinen Dienst. Dann sitzt er nämlich im Fahrerhaus eines Scania G 370, ausgestattet als Kommunalfahrzeug für den Straßenpflege- und Winterdienst. „Ein sehr komfortabler Arbeitsplatz“, sagt Reich, der seit zehn Jahren beim Betrieb Straßenbau und -unterhaltung des Landkreises Lüneburg arbeitet und den Lkw in zwei Jahren bereits 45.000 Kilometer gefahren hat. Vor allem das „gefühlvolle“ Automatikgetriebe, die Federung und der starke Motor mit 370 PS hätten es ihm angetan.
 

„Ein sehr komfortabler Arbeitsplatz“

Vor allem das „gefühlvolle“ Automatikgetriebe, die Federung und der starke Motor mit 370 PS haben es ihm angetan.

Karsten Reich

Fahrer, Betrieb Straßenbau und -unterhaltung des Landkreises Lüneburg

Erste Kommune in Norddeutschland, die Scania Lkw für die kommunale Straßenunterhaltung einsetzt

Der Kreis Lüneburg ist die erste Kommune in Norddeutschland, die Scania Lkw für die kommunale Straßenunterhaltung einsetzt. Ein Vorgängermodell hat der Betriebshof auch seit 2018 im Fuhrpark. Manche Autofahrer, die auf den Straßen die Scania Fahrzeuge im Einsatz sehen, würden immer noch staunen, sagt Jörg Neben, Einsatzleiter des Betriebshofs. Es habe eine Reihe von Gründen gegeben, mit Scania frischen Wind in den Fuhrpark zu bringen, sagt Neben. Einer der wichtigsten: Die zwei Scania G 370 verfügen über einen zentralen Load-Sensing-Pumpenantrieb, der sämtliche Aufbauten steuert – also Kipper, Kran und die Kommunalhydraulik etwa für Schneepflug und Salzstreuer. Anders als herkömmliche Systeme fördert die Pumpe nur so viel Volumenstrom wie die aktiven Verbraucher gerade benötigen. „Das haben wir bei diesen beiden Fahrzeugen erstmals umgesetzt“, sagt Axel Hoferichter, Verkäufer für Kommunal- und Sonderfahrzeuge bei Scania Nord in Hamburg.

Wie er die Kontrolle über Kran, Greifer, Schneepflug und Co. behält, erklärt und demonstriert Karsten Reich am Steuer des Lkw. Über ein einziges Kontrollpanel auf der Mittelkonsole kann er das jeweilige Gerät ansteuern und bedienen. Nur im Falle des Krans, den er über eine Fernbedienung steuern kann, steigt er in der Regel aus. „Die Pumpe erlaubt es mir, die Anlagen theoretisch sogar während des Fahrens zu nutzen“, sagt Reich.

Die Arbeiten, die ihm der Pumpenantrieb erleichtert, sind vielfältig. „Wir reinigen zum Beispiel Gräben, erneuern das Bankett am Fahrbahnrand und dünnen das Lichtraumprofil an den Straßen aus“, zählt Reich auf. Mit letzterem meint er das Beschneiden von Bäumen und Büschen, die in die Straße hineinwachsen. Unter den Kollegen heißt es dann „Busch fahren“, verrät Reich.

Ein Pluspunkt, der sich für Karsten Reich bei längeren Überlandfahrten bemerkbar macht, ist das Overdrive-Getriebe mit langübersetztem letzten Gang und drei Stufen: Straße, Gelände und Steigung. Trotz Allrad bleibt der Lkw dadurch sehr leise und überdies sparsam im Kraftstoffverbrauch. Denn bei 80 km/h liegt die Drehzahl bei nur 1.300 Umdrehungen pro Minute.

„Alle neun Jahre tauschen wir die Lkw aus“, erklärt Einsatzleiter Jörg Neben. Die ausrangierten Fahrzeuge würden dann noch einige Jahre für die Winterdienst-Bereitschaft vorgehalten. Der Einsatzleiter steht mit Karsten Reich und Axel Hoferichter neben dem G 370 in der nagelneuen Waschhalle des hochmodernen Betriebshofs, der erst im August 2020 eingeweiht wurde. Müssen Karsten Reich und seine Kollegen im Winter viel Salz streuen, werden die Lkw hier regelmäßig gewaschen. „Wenn der Rost einmal da ist, hast du schon verloren“, weiß Neben aus Erfahrung. Und das gehe bei Kontakt mit Salz bekanntermaßen schnell. Deshalb zähle ein starker Korrosionsschutz zu den wichtigsten Anforderungen an neue Lkw. Wie das bei Scania umgesetzt wird? „Mit Unterbodenschutz und doppelter Rahmenlackierung“, erklärt Hoferichter. Solide Konstruktion und technische Zuverlässigkeit gehen bei Scania Hand in Hand. Für den Betriebshof in Lüneburg und seine Fahrer ist Scania deshalb die richtige Fuhrparklösung, um jederzeit einsatzbereit zu sein.

Acht Tonnen Salz und Sole hat Karsten Reich im Streuautomat auf der Ladefläche, wenn er bei Frost frühmorgens den Betriebshof verlässt. Damit schafft er mehr als 80 Kilometer. Anders als seine Kollegen im Süden Deutschlands kann er den Schneepflug allerdings meist in der Garage stehen lassen. Der zwei Jahre alte G 370 wartet noch immer auf seinen ersten Schneeräumeinsatz.

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