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Nachtlieferungen sparen Zeit und reduzieren die Emissionen

Die nächtlichen Lieferungen in Stockholm, die durch die Fahrt im geräuscharmen Elektromodus ermöglicht werden, verkürzen die Lieferzeiten erheblich, was zu einem geringeren Ausstoss von Kohlendioxid, Stickoxiden und Feinstaub führt.

Die Stadt Stockholm hat ein generelles Verbot des Schwerlastverkehrs zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr, um den Einwohnern eine gute Nachtruhe zu ermöglichen. In einem Projekt, das teilweise von der EU finanziert wird, hat sich die Stadt Stockholm zusammen mit den Lieferkettenpartnern HAVI, McDonald's, Scania und der Königlichen Technischen Hochschule daran gemacht, die Auswirkungen von emissionsfreien Nachtlieferungen in Stockholm zu demonstrieren.

Die Stadt hat eine Sondergenehmigung erteilt, um die Auswirkungen von nächtlichen oder "Off-Peak"-Lieferungen zu testen. Die Lieferungen an sechs McDonald's Restaurants im Stadtzentrum wurden von HAVI mit dem Hybrid-Plug-in-Fahrzeug von Scania durchgeführt.

Von Januar bis Ende August 2019 fuhr HAVI drei wöchentliche Lieferrouten von seinem Lager, das 22 Kilometer von der Innenstadt Stockholm entfernt liegt. Auf dem Weg vom Lager wurde der Lkw mit dem Biokraftstoff Hydrotreated Vegetable Oil (HVO) gefahren. Bei der Einfahrt in die Stadt veranlasste das Geofencing-System des Lkw automatisch den Wechsel in den elektrischen Modus. Beim Abliefern konnte der Lkw seine Batterien wieder aufladen.

Die Einsätze über diesen Zeitraum von acht Monaten wurden nun von der Lots Group ausgewertet, die die Leistung des Plug-in-Hybrid-Lkw mit entsprechenden Lieferungen von vier Scania Euro 5- und Euro 6-Lieferwagen verglichen hat.

Die Auswertung zeigt, dass die Lieferungen ausserhalb der Spitzenzeiten im Durchschnitt 30 Prozent schneller waren als der Durchschnitt der entsprechenden Transportstrecke am Tag. Und diese Nachtlieferungen waren durchschnittlich 38 Prozent schneller als die Tageslieferungen, die in der engeren Zeitspanne von 7 bis 12 Uhr mittags durchgeführt wurden.

In der Regel tragen die Anlieferungen mit Hybrid- und Nicht-Hybrid-Lkw ausserhalb der Spitzenzeiten zu geringeren Emissionen bei, da die Anlieferung an den Lieferpunkten leichter zu parken ist, weniger Warteschlangen, höhere Geschwindigkeiten und häufigeres grünes Licht an den Kreuzungen.

Die Euro-5- und Euro-6-Referenz-Lkw wurden alle mit erneuerbarer HVO betankt, die den Kohlenstoffausstoss im Vergleich zu konventionellem fossilen Diesel bereits um 90 Prozent reduziert. Dennoch waren die Kohlenstoffemissionen für Lieferungen ausserhalb der Spitzenzeiten mit dem Scania Hybrid-Lkw im Durchschnitt noch 44 Prozent niedriger als bei den Referenzfahrzeugen, dies vor allem wegen des Elektromotors.

Die Auswirkungen auf andere Emissionen sind ebenso ermutigend. Die Ergebnisse zeigen, dass nächtliche Lieferungen ausserhalb der Spitzenzeiten mit dem Plug-in-Hybrid die Partikelemissionen (PM10) um 28 Prozent und die Stickoxidemissionen um mehr als 80 Prozent gesenkt werden konnten.

Diese starken Reduktionen sind vor allem auf geringere Fahr- und Wartezeiten in der Nacht sowie auf die bessere Verfügbarkeit von Parkplätzen zurückzuführen, aber auch auf die Einbeziehung eines Euro-5-Lkw als Referenzfahrzeug.

Im Rahmen der Bewertung wurde der HAVI Testfahrer, der den Plug-in-Hybrid fuhr, gebeten, die Vorteile der nächtlichen Auslieferung zu kommentieren.

"Es ist viel einfacher zu fahren, da es weniger andere Fahrzeuge gibt, die man berücksichtigen muss", sagte er. "Ausserdem gibt es mehr Parkplätze. Und das Restaurantpersonal begrüsst die nächtlichen Lieferungen, da es weniger Kunden gibt und sie somit Zeit haben, die Waren stressfrei entgegenzunehmen.

Die Auswertung ist klar über die Vorteile der nächtlichen Verteilung.

"Dies zeigt das Potenzial für bemerkenswerte Transporteffizienz und den gesellschaftlichen Vorteil der Nutzung von Off-Peak-Zustellungen".

Pressekontakt

Tobias Schönenberger
Tobias Schönenberger

Leiter Marketing & Kommunikation