In unserem Unternehmen können Hinweise auf potenzielle Verstöße gegen Rechtsvorschriften von Mitarbeitern, Kunden und anderen Dritten über verschiedene Kanäle zu jeder Zeit und in jeder Sprache gemeldet werden. Die Hinweise gehen dann beim Scania Group Investigation Office oder TRATON Central Investigation Office ein. Diese sorgen dann dafür, dass vertraulich und zeitnah gründliche und angemessene Ermittlungen durchgeführt werden.
Die qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden des Scania Group Investigation Office oder des TRATON Central Investigation Office prüfen jeden Bericht über potenzielles Fehlverhalten gründlich und gehen dabei systematisch gemäß der geltenden Gruppenrichtlinie vor. Zunächst erhalten Hinweisgeber eine Eingangsbestätigung vom Scania Group Investigation Corporate Investigation Office oder TRATON Group Investigation Office, die dann die Hinweise auf mögliche rechtliche Verstöße prüfen. Dazu gehören das Klären von Fragen zum gemeldeten Sachverhalt und das Sammeln von Fakten, insbesondere von den Hinweisgebern. Falls sich aus dieser ersten Bewertung der Verdacht auf einen schwerwiegenden Verstoß erhärtet, leitet eine spezielle Ermittlungseinheit bei Scania eine Untersuchung ein. Im Anschluss werden die Ergebnisse der Untersuchung vom TRATON Central Investigation Office juristisch bewertet und entsprechende Maßnahmen empfohlen. Wenn der Hinweis auf einen weniger gravierenden regulatorischen Verstoß hindeutet, kann der Fall an eine zuständige Stelle innerhalb von Scania weitergeleitet werden, die ihn eigenständig prüft und beurteilt, jedoch weiterhin die Möglichkeit hat, Beratung vom Scania Group Investigation Office zu erhalten. Whistleblower oder beteiligte Mitarbeitende können sich jederzeit beim Scania Group Investigation Office oder beim TRATON Central Investigation Office über den Status und das Ergebnis des Verfahrens informieren. Soweit dies rechtlich möglich ist, wird auch das Ergebnis mitgeteilt, wobei das Prinzip des Wissensbedarfs gilt. Die Bearbeitungszeit variiert jedoch je nach dem Gegenstand des Verfahrens.
Mögliche Verstöße gegen den Scania Supplier Code of Conduct und den Scania Independent Distributor Code of Conduct durch Lieferanten und andere Dritte, einschließlich Risiken und Verstöße in Bezug auf Menschenrechte und Umweltverpflichtungen, können ebenfalls dem Scania Group Investigation Office oder dem TRATON Central Investigation Office gemeldet werden. Das Scania Gruppe Investigation Office oder das TRATON Central Investigation Office informiert die zuständigen Abteilungen, die das gemeldete Anliegen entsprechend bearbeiten. Dazu gehört insbesondere das Ergreifen notwendiger Maßnahmen, um Verstöße und/oder Risiken zu minimieren oder zu diese zu beenden.
Weitere Informationen zu den Verfahrensregeln des TRATON GROUP Complaints Procedure finden Sie hier. Darüber hinaus hat Scania eine Human Rights Policy veröffentlicht, in der die Erwartungen an das Unternehmen und die Zulieferer zum Schutz und zur Achtung der Menschenrechte beschrieben sind.