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Die beste Option

Bis andere Lösungen wie die Elektrifizierung praktikabler werden, sind Biokraftstoffe einstweilen die beste und manchmal auch die einzig verfügbare Option für eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen.

Scania entwickelt und vertreibt das marktweit größte Sortiment von Motoren, die mit Alternativen zu fossilen Kraftstoffen betrieben werden können. Das Bandbreite reicht von ethanolbetriebenen Lkw und Bussen bis hin zu Fahrzeugen, die mit verflüssigtem oder komprimierten Biogas betrieben werden. Alle Motoren nach Euro 5 und Euro 6 können mit hydriertem Pflanzenöl (HVO, Hydrotreated Vegetable Oil) betrieben werden, und fast alle Fahrzeuge eignen sich für den Biodieselkraftstoff FAME (Fatty Acid Methyl Ester). Mit der Entwicklung dieses Sortiments beschäftigen wir uns seit mehr als 25 Jahren, wobei ethanolbetriebene Busse in den 1990er-Jahren den Anfang machten.

 

Im Transportsektor können Biokraftstoffe einen beinahe sofortigen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten. Laut Pathways-Studie ist die verstärkte Nutzung dieser erneuerbaren Kraftstoffe vorerst der schnellste Weg zu möglichst hoher CO2-Reduzierung.

 

Das begrenzte Angebot an Biogas bleibt eine Herausforderung für den Transportsektor. Bis zur Lösung dieses Problems wird Erdgas auch weiterhin eine wichtige Rolle für ein nachhaltiges Transportwesen spielen, da es uns in die Lage versetzt, Gasfahrzeuge in großen Stückzahlen auf den Markt zu bringen und damit die Akzeptanz von Gasantrieben zu fördern. Unterdessen arbeiten wir gemeinsam mit Partnern an der Verbesserung der Infrastruktur für Biogas, damit die Versorgung damit rasch ausgebaut werden kann.

HVO

Hydriertes Pflanzenöl – HVO – ist eine moderne Produktionsweise für qualitativ hochwertige Dieselkraftstoffe auf Biobasis, ohne dabei Kompromisse bei der Kraftstofflogistik, Motoren, Abgasnachbehandlungs-Bauteilen oder Abgasemissionen eingehen zu müssen.

HVO kann aus verschiedenen Quellen hergestellt werden – beispielsweise aus Altöl, Rapsöl, Palmöl und tierischen Fetten. Die Nutzung dieser Energiequellen hat große Auswirkungen auf die Gesamttreibhausgas-Einsparungen. Eine im Vergleich zu Standard-Dieselkraftstoff optimale CO2-Reduzierung beträgt bis zu 90 %.

Biodiesel

Biodiesel (oder FAME von Fatty Acid Methyl Ester = Fettsäure-Methylester) kann aus verschiedenen Quellen gewonnen werden, wie z. B. Rapssaat, Pflanzen und Speiseölresten. Biodiesel hat außerdem den Vorteil, eine Flüssigkeit zu sein, die in großen Mengen verfügbar ist.

Nachhaltiger Biodiesel wird hauptsächlich als Beimischung zu Dieselkraftstoff oder in einer 100 % reinen Form verwendet. Eine im Vergleich zu Standard-Dieselkraftstoff optimale CO2-Reduzierung erreicht schätzungsweise bis zu 85 %.

Bioethanol

Bioethanol ist der derzeit meistverwendete Biokraftstoff für Transporte. Zudem ist Bioethanol der Kraftstoff, der in Zukunft mit größter Wahrscheinlichkeit in großen Mengen nachhaltig verfügbar sein wird. Wichtige Vorteile dieses Kraftstoffs sind seine Eigenschaft als Flüssigkeit und die weltweite Verfügbarkeit in großen Mengen.

Er kann aus einer Reihe von Rohstoffen wie z. B. Zuckerrohr, Weizen oder Mais hergestellt werden. Auch Stärke oder zuckerhaltiger Abfall wie Zellulose oder Brot können genutzt werden. Darüber hinaus ist Bioethanol vergleichsweise einfach herzustellen, auch im kleinen Maßstab. Eine im Vergleich zu Standard-Dieselkraftstoff optimale CO2-Reduzierung erreicht schätzungsweise bis zu 90 %.

CNG

Erdgas ist Methangas, das in Lagerstätten in der Erdkruste gefunden wird. Es wird aus separaten Gasvorkommen oder in Verbindung mit Ölförderung gewonnen. Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, aber da das Methanmolekül nur ein Kohlenstoffatom enthält, ist die bei der Verbrennung erzeugte Menge CO2 im Vergleich zu einem Standard-Dieselmotor geringer.

CBG

Biogas kann aus einer Reihe von Quellen hergestellt werden, aber die kostengünstigste und nachhaltigste Methode ist die Nutzung von örtlichem Abwasser oder Abfall. Biogas besteht aus denselben Molekülen wie Erdgas, jedoch ist Biogas ein erneuerbarer, wohingegen Erdgas ein fossiler Brennstoff ist. Beide Kraftstoffe können parallel genutzt werden.

LNG/LBG

Sowohl in komprimierter als auch in verflüssigter Form handelt es sich um Methangas. Biogas kann aus biologisch abbaubarem organischem Material und Erdgas aus Einschlüssen in der Erdkruste erzeugt und parallel oder gemischt genutzt werden. Eine Einheit Flüssiggasenergie nimmt dreimal weni-ger Volumen ein als eine Einheit komprimierter Gasenergie. Vereinfacht bedeutet dies, dass Flüssiggas dichter ist und man daher mehr Energie als bei einem Fahrzeug mit komprimiertem Gas erhalten kann.

Hybrid

Das Hybridfahrzeug fährt mit elektrischer Energie in Kombination mit Biokraftstoff. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch erheblich reduziert und das führt wiederum zu niedrigeren Emissionen. Die Geräuschentwicklung wird ebenfalls reduziert, was dem Hybridfahrzeug besondere Vorteile verschafft, beispielsweise die Möglichkeit, in den frühen Morgenstunden, am späten Abend oder in der Nacht zu fahren.

Auslieferungen zu verkehrsschwachen Zeiten haben viele Vorteile, wie z. B. die Verringerung der Fahrzeiten, des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Zudem kann auch die Fahrzeugauslastung verbessert werden. Eine im Vergleich zu Standard-Dieselkraftstoff optimale CO₂-Reduzierung beträgt bis zu 90 %.

Plug-In-Hybrid

Die Plug-in-Version bedeutet, dass der Lkw seine Arbeit stets mit vollständig geladenen Batterien aufnehmen kann. Ergänzende Ladevorgänge lassen sich auch während der Schicht eines Fahrers durchführen, während der Lkw zum Be- oder Entladen abgestellt ist oder der Fahrer eine Pause macht.

Diese Kombination aus elektrischem Antriebsstrang und traditionellem Motor verringert den Kraftstoffverbrauch, was zu niedrigeren Emissionen und einem geringeren Geräuschpegel führt. Eine Hybridlösung bedeutet eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um bis zu 90 % verglichen mit herkömmlichem Dieselkraftstoff (bei einer Kombination aus Hybrid und HVO).

FCEV

Das Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug wird im Gegensatz zum Batterie-Elektrofahrzeug mit verdichtetem Wasserstoff als Energiespeicher betankt. Dieser wird dann im Fahrbetrieb mittels am Fahrgestell montierter Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt.