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Scania liefert 450 Busse nach Abidjan - Studie zur lokalen Biotreibstoffproduktion

Scania hat mit dem ivorischen Verkehrsministerium und SOTRA, der Abidjan Transport Company, eine Vereinbarung über die Lieferung von 450 Bussen unterzeichnet. Die Buslieferung ist Teil einer umfangreichen Initiative zur Modernisierung der Flotte von SOTRA und zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Abidjan an der Elfenbeinküste.

"Mit dieser Vereinbarung stärkt Scania seine Position in Westafrika als Anbieter nachhaltiger Lösungen für die urbane Mobilität", sagt Anna Carmo e Silva, Head of Buses and Coaches bei Scania. "In den letzten Jahren hat sich Scania erfolgreich an der Verbesserung der städtischen Mobilität in Ghana und Nigeria beteiligt. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen freuen wir uns nun auf eine langfristige Partnerschaft zur Bereitstellung besserer öffentlicher Verkehrsdienste auch in Abidjan."

Die Vereinbarung umfasst die Modernisierung von Busdepots sowie die Berufsausbildung von Fahrern und Servicetechnikern. Scania hat in Zusammenarbeit mit der Agence Nationale d'Appui au Développement Rural (ANADER) eine von Swedfund, dem schwedischen Entwicklungsfinanzierungsinstitut, finanzierte Machbarkeitsstudie initiiert, um die Möglichkeiten der Herstellung lokaler Biotreibstoffe aus landwirtschaftlichen Abfällen aus dem Kakao-, Gummi- und Bananenanbau zu beurteilen. Die Elfenbeinküste ist der mit Abstand grösste Kakaoproduzent der Welt.

Scania wird 400 Low-Entry-Busse à 13 Meter Länge und 50 Gelenkbusse à 18 Meter Länge liefern, die von Marcopolo aufgebaut werden. Die Gelenkbusse werden mit Druckgas betrieben. Die Busse werden teilweise am Boulevard Latrille Bus Rapid Transit eingesetzt, der Teil eines zukünftigen BRT-Systems in Abidjan sein wird. Es wird geschätzt, dass die Bevölkerung von Greater Abidjan bis 2030 auf 7,7 Millionen ansteigen wird. Durch den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel durch BRT soll erreicht werden, dass zwei Drittel der Einwohner im Jahr 2030 innerhalb einer Stunde Zugang zur Innenstadt haben.

Eine Gruppe schwedischer und französischer Unternehmen und Institutionen engagiert sich derzeit in Abidjan für nachhaltige öffentliche Verkehrsinitiativen. Das schwedische Team mit dem Aussenministerium, Business Sweden, Swedfund, der schwedischen Exportkreditagentur, EKN und der schwedischen Exportkreditgesellschaft SEK hat den Aufbau von Kapazitäten und die Finanzierung unterstützt.

"Mit diesen strategischen Partnerschaften und gemeinsamen Anstrengungen können wir dazu beitragen, nachhaltige, innovative und attraktive Lösungen für die Elfenbeinküste und andere Länder der Region zu finden", sagt Ylva Berg, CEO & Präsident von Business Sweden.

"Ich bin wirklich froh, dass wir den ersten Schritt in dieser wichtigen Anstrengung getan haben, und ich freue mich auf eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Schweden und der Elfenbeinküste", sagt Maria Leissner, die schwedische Botschafterin der Elfenbeinküste.

"Die Elfenbeinküste hat in den letzten Jahren ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum gezeigt und nun begonnen, in eine stärkere Infrastruktur zu investieren, um das Wachstum fortzusetzen. Dies ist ein Beweis für die höhere Investitionstätigkeit, die ich in der gesamten Region Westafrika mit zunehmender Beachtung von schwedischen Unternehmen sehe", sagt Anthonia Adenaya Huard, Regional Director for West Africa bei Business Sweden, der seit 2015 in dieser Kooperation arbeitet.

Pressekontakt

Tobias Schönenberger
Tobias Schönenberger

Leiter Marketing & Kommunikation