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Scania Driver Competitions - Rückblick

    Video Highlights Scania Driver Competitions Finale 2019

    Am 24. und 25. Mai 2019 fand im schwedischen Södertälje das Europäische Final der Scania Driver Competitions statt. Unter den 30 Teilnehmern war auch der Schweizer Dominik Vögeli, der sich bei der Vorausscheidung gegen seine Mitkonkurrenten durchsetzen konnte. Zusammen mit seiner Freundin Corina, dem 2., 3. und 4. Platzierten der Vorausscheidung und Vertretern von Scania Schweiz reiste Dominik zum Scania Mutterhaus in Schweden. 

    Bereits am Vorabend der Scania Driver Competitions wurden die 30 Teilnehmer verschiedenster europäischen Länder von Stefan Lindblom (Chairman of the Competition Jury) und Helena Evsäter (Head of Competition) von Scania Södertälje SE begrüsst und vorgestellt. Während die Fahrer und ihre Betreuer – Dominik wurde von Scania Driver Trainer Henry Chausse betreut – noch verschiedene Informationen zum Wettbewerbablaufs bekamen, konnten die mitgereisten Fans Plakate für ihren Fahrer gestalten.

    Am Freitagmorgen ging es bereits früh los. Als erstes hiess es für Dominik Vögeli XT DIFFerent roads. Zwei XT Fahrzeuge standen bereit. Die Zuteilung der Fahrzeuge wurde ausgelost und Dominik fuhr den Parcour mit dem Scania XT G450. Die sandige Spur bewältigte er problemlos, im Kiesbett war allerdings schon nach wenigen Metern Schluss. Sein Konkurrent mit dem XT G500 hingegen schaffte das gesamte Kiesbett ohne grössere Probleme. Als Zuschauer fragte man sich, ob es wirklich an der Gangwahl lag oder ob die verschiedenen Reifendimensionen der beiden Fahrzeuge einen Einfluss auf das Resultat hatten.

    Check before driving hiess die nächste Aufgabe. Hier musste Vögeli eine Fahrzeugkontrolle vor der Fahrt machen und dabei den Lastwagen auf allfällige Mängel prüfen.

    Beim folgenden Posten war Ecodrive auf der öffentlichen Strasse angesagt. Diese Aufgabe meisterte Dominik Vögeli ebenfalls sehr gut.

    Total professionell meisterte Dominik die Aufgabe First Aid. Simuliert wurde ein Unfall mit zwei Autos, einer Person in Schockzustand und einer bewusstlosen Person im brennenden Auto. Souverän wie kein anderer der 30 Teilnehmern brachte Vögeli die Situation innert kurzer Zeit unter Kontrolle.

    Gespannt waren die Zuschauer auf den Parcour mit den verdeckten Scheiben am Lastwagen. Einzig das Display im Fahrerhaus mit Rundumsicht aus der Vogelperspektive (Birdview) diente dem Finalisten zur Orientierung.

    Beim letzten Posten des ersten Tages musste Dominik einen rund 2100 kg schweren Kran auf der Ladefläche eines Aufliegers sichern. Kantenschütze, Zurrgurten und Paletten sollten der Ladung entsprechend richtig angewendet werden. Der Schweizer machte alles richtig, doch wegen einer Zurrgurte zu viel wurden ihm neun von zehn Punkten abgezogen.

    Nebst dem Fahrerwettbewerb konnten die Zuschauer das Scania Motoren- und Chassiswerk besichtigen, die verschiedensten Fahrzeuge gleich selber fahren auf der Teststrecke, Gokartparcour fahren oder eine Runde Lastwagen fahren im Fahrsimulator. Neben mehreren Verpflegungsständen waren diverse spezielle Scania Fahrzeuge ausgestellt. Darunter auch die bekannten Spezialbauten von Svempas. Für die Journalisten gab es eine Water Challenge.

    Beim gemütlichen Abendessen im «Stallet» wurden die Sieger der einzelnen Posten bekanntgegeben. Dominik Vögeli gewann bei der Aufgabe «First Aid».  

    Der zweite Finaltag startete mit «Knock The King». Hier legte sich Vögeli voll ins Zeug und legte innert kürzester Zeit die vier roten Säulen mit wenigen Manövern zwischen die blauen Säulen. Trotz drei Strafpunkten waren Juroren und Zuschauer beeindruckt von unserem Schweizer Finalisten.

    Nun galt es ernst. Nur die 18 Besten kamen ins Viertelfinal. Dominik schaffte es mit dem 9. Zwischenrang locker und musste die Water Challenge gegen den litauischen Teilnehmer bewältigen. Dieser gewann das Duell knapp und so war an dieser Stelle das Aus für unseren Schweizer Finalisten.

    Für die neun Teilnehmer, welche im Halbfinal dabei waren, hiess es nun das Super-Y fahren. Danach standen die drei Podestfahrer fest. Schweden, Norwegen und Polen kämpften nun im Final gegeneinander. Die Aufgabe «Extrem Knock The King» mit Feuer löschen, Paletten mit Hubwagen präzis hinstellen und die richtigen Säulen kippen erforderte nochmals ganze Konzentration und Geschick der drei Fahrer. Mit bewundernswerter Gelassenheit sicherte sich der norwegische Teilnehmer Andreas Nordsjø den Sieg an der Scania Driver Competitions 2019. Er gewann somit einen Scania im Wert von 100'000 Euro. Der zweitplatziere Frederik Arwidmark aus Schweden sicherte sich eine Ballonfahrt und Werksbesichtigung von Schmitz Cargobull und der drittrangierte Piotr Dolengiewicz aus Polen gewann eine Reise nach Norwegen zum Scania Winter Drive.

    Beim festlichen Galadinner in der Marcus Wallenberg Halle wurden am Abend die Sieger geehrt und die Preise vergeben. Bei Musik und Tanz liessen die 30 Nationen zusammen den Tag ausklingen und blickten auf einen gelungenen und top organisierten Anlass zurück.

    Wir gratulieren Dominik Vögeli zu seiner starken Leistung und wünschen ihm weiterhin viel Glück, Erfolg und allzeit gute Fahrt!

    Dominik Vögeli
    Name: Dominik Vögeli Alter: 36 Jahre Wohnort: Wangs SG Zivilstand: ledig Beruf: gelernter Lastwagenmechaniker Lastwagenprüfung: 2004, seither tätig als Chauffeur

    Tätigkeit: seit einem Jahr Inhaber QuerLog (www.querlog.com). Mit seiner Firma QuerLog bieten sich Dominik und seine Freundin Corina an als Fahrer, organisieren Transporte und Bewilligungen, beraten Unternehmer bei Fahrzeuganschaffungen und Transportlösungen, begleiten Ausnahmetransporte mit dem eigenen ausgerüsteten Begleitfahrzeug, gestalten, bedrucken und bekleben die verschiedensten Materialien.

    Dominiks Feedback zur Scania Driver Competitions 2019
    «Ich habe mich mit den Theoriefragen für das Drei-Länder-Final in Pferdsfeld (D) qualifiziert. Bereits 2012 war ich am Young European Truckdriver bei der Vorausscheidung auf dem dritten Platz und konnte damals als Zuschauer zum Final nach Södertälje reisen. So wusste ich, was in etwa auf mich zukommen würde als Finalteilnehmer. Speziell vorbereitet auf diesen Anlass habe ich mich nicht. Einzig einen Eco-Drive-Kurs habe ich besucht. Am Freitag, dem ersten Finaltag, war ich eigentlich nicht nervös. Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass ich der Beste bei der First-Aid-Übung bin. Am Samstagmorgen vor dem «Knock The King» wurde ich dann etwas nervös. Ich konnte mich nicht richtig für eine Strategie entscheiden. Die gewählte war dann aber sicher nicht die falsche. Nach dieser Übung war ich auf dem 9. Rang. Ein bisschen schade finde ich, dass man den Zwischenrang nach dem ersten Tag und das Endresultat nicht bekanntgegeben hat. Ansonsten war es ein toller Event. Alles war super organisiert, die Stimmung unter den Teilnehmern, ihren Begleitern und den Organisatoren war toll. Ich bin sehr zufrieden, dass ich nun je einmal als Zuschauer und Teilnehmer am europäischen Final in Södertälje dabei sein durfte. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Scania Schweiz AG bedanken!»

    Pressekontakt

    Tobias Schönenberger

    Leiter Marketing & Kommunikation