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Scania und Asko testen Wasserstoffgas-Antrieb

Asko, Norwegens grösster Convenience-Grosshändler, investiert weiter in nachhaltige Transportdienstleistungen. Das Unternehmen wird zusammen mit Scania beginnen, Trucks mit Elektroantrieb zu testen. Mittels Solarzellen wird lokal produziertes Wasserstoffgas in Brennstoffzellen an Bord der Fahrzeuge in elektrische Energie umgewandelt. Die Lkws werden im Verteilerverkehr im Einsatz stehen und Distanzen von fast 500 km zurücklegen.

„Dieses überaus interessante Projekt bietet die einzigartige Gelegenheit, die Brennstoffzellen-Technologie zur Energieumwandlung für unsere Elektroantriebe in einem anspruchsvollen Umfeld zu testen. Die Umwandlung von Wasserstoffgas in elektrische Energie an Bord von Trucks, die längere Distanzen zurücklegen, wird es Scania ermöglichen wertvolle Erfahrungen zu sammeln für die kontinuierliche Weiterent-wicklung elektrifizierter Antriebe“, erklärt Nils-Gunnar Vågstedt, verant-wortlich für die Entwicklung der Scania Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

Asko ist Norwegens grösster Grosshändler und Lieferant von Verbrauchsgütern an die Handelsketten der NorgesGruppen sowie ein wichtiger Zulieferer für Anstaltshaushalte und Dienstleistungs-unternehmen. Asko besteht aus 13 verschiedenen regionalen Unter-nehmen und ist mit seiner 600 Lkw umfassenden Fahrzeugflotte eines der grössten norwegischen Transportunternehmen.

Asko verfolgt das Ziel eines klimaneutralen Unternehmens, das Waren mittels erneuerbaren Treibstoffen – und langfristig gar vollständig elektrisch – angetriebenen Trucks vertreibt. Pilottests mit den Fahrzeugen und der für die lokale Wasserstoffgas-Produktion gebauten Anlage werden erste Erfahrungen ermöglichen, auf deren Grundlage Asko über weitere Investitionen in Wasserstoffgas-Antriebe entscheiden wird. Finanziert wird das Forschungsprojekt unter anderem von der norwegischen Regierung.

Scania wird dreiachsige Verteiler-Lkws mit einem Gesamtgewicht von 27 Tonnen liefern, bei welchen der Verbrennungsmotor im Antriebsstrang durch einen Elektromotor ersetzt wird. Dieser wird durch Strom angetrieben, der mittels Brennstoffzellen und Wasserstoffgas im Fahrzeug erzeugt wird. Der restliche Antriebsstrang besteht aus den gleichen Standardbauteilen wie bei den Hybridtrucks und -bussen, die Scania bereits ausliefert. Drei Fahrzeuge werden Teil des Forschungsprojekts sein, mit einer Option auf einen weiteren Lkw.

Das modulare Bausystem von Scania umfasst verschiedene Verbrennungsmotoren, welche in Hybridfahrzeugen mit leistungsstarkem Elektroantrieb kombiniert werden. Enthalten die Batterien genügend elektrische Energie, können die Fahrzeuge kurzfristig vollständig elektrisch angetrieben werden.

Scania ist beteiligt am schwedischen Forschungsprojekt zu elektrischen Strassen, auf denen der Strom über Fahrleitungen oder drahtlos über die Fahrbahn oder von speziellen Ladestationen übertragen wird. Das Ziel besteht darin, die Kapazitätsgrenzen der Batterien aufzuheben und dadurch längere Fahrdistanzen mit Elektroantrieb zu ermöglichen.

Ausserdem kann der Verbrennungsmotor vollständig durch einen elektrischen Motor ersetzt werden.

„In der nahen Zukunft werden wir vermehrt vollständig batteriebetriebene Elektrofahrzeuge im Einsatz sehen, und zwar in erster Linie in sensiblen städtischen Gebieten, da ihre Batterien-Kapazität und ihr Auflade-Potential limitiert sind. Unsere Versuche mit batteriebetriebenen Elektro-Lkw und -bussen zeigen, dass eine Weiterentwicklung der Batterien notwendig ist. Bevor der Verbrennungsmotor ganz ersetzt werden kann, braucht es Akkumulatoren, die für den Langstreckentransport von Waren und Personen genügend Energie speichern können”, sagt Nils-Gunnar Vågstedt.

Im Rahmen des schwedischen Projekts zur elektrischen Strasse und in Zusammenarbeit mit Asko werden verschiedene Technologien getestet mit dem Ziel, den durch die Batterien gegebenen Einschränkungen entgegenzuwirken.

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