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Das Mannschaftsfahrerhaus auf dem Prüfstand

Die Mannschaft erhält einen ersten Einblick

Als Scania ein neues Fahrerhaus für Feuerwehrwagen einem Praxistest unterziehen wollte, nutzte man die Erfahrung eines Teams von Berufsfeuerwehrleuten.

Scania ist bei den meisten Feuerwachen in Schweden die erste Wahl. „Zum Teil liegt das an den Crash-Tests, denn bei der Sicherheit dürfen wir keine Abstriche machen, wenn unsere Arbeit darin besteht, anderen Menschen das Leben zu retten“, erklärt Henrik Jarméus, Leiter der Feuerwache Södertörns Brandförsvar in Södertälje.

 

Jarméus und seine Kollegen erhielten die Gelegenheit, das neue Mannschaftsfahrerhaus vor seiner offiziellen Einführung auszuprobieren. Allein der erste Blick auf das getarnte Fahrerhaus schien den Feuerwehrleuten den verregneten Tag zu versüßen.

Das neue Scania Mannschaftsfahrerhaus bietet genug Platz für die Mannschaft mit vollständiger Ausrüstung.
Ergonomische Beurteilung des neuen Mannschaftsfahrerhauses mit einer Feuerwehrmannschaft

Ergonomie

Die Feuerwehrmänner Samori William, Stefan Rosén, Joel Rang, Asbjörn Bing und Henrik Jarméus aus Södertälje waren gern bereit, unter dem wachsamen Auge eines Ergonomie-Experten vom Scania Technical Centre das neue Mannschaftsfahrerhaus auszuprobieren. „Wir brauchen das Urteil von Fachleuten, die das Mannschaftsfahrerhaus im Arbeitsalltag nutzen“, erklärt Daniel Lundkvist aus der Abteilung für Fahrzeugergonomie bei Scania.

„Jeder hat seine eigene Methode zum Ein- und Aussteigen aus dem Lkw“, erklärt Jarméus. „Sie wird einem zur Gewohnheit.“

Bessere Sicht

Rang entdeckt, dass sich bei dem neuen Fahrerhaus die Tür einfach und schnell schließen lässt, wenn man sie am Griff anfasst. „Der Griff wird benötigt, um mit schwerer Ausrüstung schnell aufstehen zu können“, erklärt er.

Bing bedient sich beim Ein- und Aussteigen der Griffe, was das Hinein- und Hinausklettern aus dem Fahrerhaus erleichtert. „Außerdem schonen wir so unseren Körper, während wir Luftschläuche und andere Ausrüstung auf dem Rücken tragen“, sagt er.

Unterdessen probieren William und Rosén die Sicherheitsgurte aus. „Das Fahrerhaus fühlt sich luftiger an“, erklärt Rosén. „Innen ist mehr Platz“, findet William. Sie heben außerdem hervor, dass die Windschutzscheibe eine bessere Sicht bietet als in ihrem aktuellen Fahrzeug.

Intelligente Lösungen

Als Nächstes probieren Rosén, William und Rang die neue Bank aus. Sie ist dazu konzipiert, einer ausrückenden Mannschaft ein bequemeres Sitzen zu ermöglichen. „Wir können gerade sitzen, obwohl wir die gesamte Ausrüstung auf dem Rücken tragen“, bemerkt William.

„Einige der neuen Lösungen sind wirklich clever, zum Beispiel die Treppenbeleuchtung“, sagt Jarméus, als er in das Mannschaftsfahrerhaus klettert. „Bei bestimmten Wetterverhältnissen ist das wirklich hilfreich.“

„Unser Haupteinsatzwagen ist ein Scania“, fährt er fort. „Er ist immer in Bereitschaft und eignet sich für die meisten Notfälle, ob es sich nun um einen Brand oder um einen Autounfall handelt.“

Der Alarm ertönt, die vier Feuerwehrmänner samt Teamleiter steigen in das Fahrzeug, und dann geht es los mit dem Praxistest.

„Bis jetzt sind wir alle sehr zufrieden mit der Qualität“, berichtet Jarméus. Bei jährlich 1.500 Einsätzen im Raum Södertälje ist das wichtig.

Gestalten Sie Ihr Mannschaftsfahrerhaus

Das Scania Mannschaftsfahrerhaus kann mit allen Versionen der Scania Motoren DC09 und DC13 bestellt werden, entweder in Kombination mit einem Allison-Automatikgetriebe oder mit dem Scania eigenen Getriebe Opticruise. Auch etwas größere Lösungen mit elektrisch gelenkter dritter Nachlaufachse (6×2*4) sind direkt ab Werk bestellbar.