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Scania Climate Day 2019

Unsere Aufgabe

Die wissenschaftlichen Aussagen sind eindeutig

Der Klimawandel ist real

Das Klima wandelt sich. Jetzt. Es bedarf sofortiger und ambitionierter Massnahmen, das Schlimmste für Mensch und Natur global zu verhindern. 

Die globale Erwärmung wird vom Treibhauseffekt verursacht. Die sich in der Atmosphäre ansammelnden Treibhausgase – und dabei insbesondere das bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehende Kohlendioxid – bewirken, dass die Sonneneinstrahlung in geringerem Masse von der Erdoberfläche und Atmosphäre in den Weltraum zurückgestrahlt wird. Diese Strahlung wird in höherem Masse von den Treibhausgasen absorbiert und der Planet Erde wird wärmer.

Icon of carbon dioxide

Fakten zum Klima

Seit dem Einsetzen der industriellen Revolution um 1750 ist die Kohlendioxidkonzentration um über 30 Prozent angestiegen. Die aktuelle Kohlendioxidkonzentration ist so hoch wie noch nie in den vergangenen 800'000 Jahren.

Die bis in das späte 19. Jahrhundert zurückreichenden Temperaturaufzeichnungen besagen, dass die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche in den letzten 100 Jahren um 0,8 °C angestiegen ist. Rund 0,6 °C dieser Erwärmung fand in den letzten drei Jahrzehnten statt.

Quelle 1,2 NASA 2019

Auswirkungen

Die weltweite Durchschnittstemperatur darf nicht um mehr als 2 °C ansteigen und idealerweise nicht um mehr als 1,5 °C. Andernfalls ist mit folgenden Auswirkungen zu rechnen. (3)

STEIGENDER MEERESSPIEGEL: Bei einem Temperaturanstieg von 2 °C wird der Meeresspiegel im Vergleich zu 1990 im Jahr 2100 um 1,04 Meter angestiegen sein und die Bewohner von Amsterdam werden bis zu den Knien im Wasser stehen. Der unumkehrbare Kipppunkt eines Anstiegs um 1,24 Meter wird bei einem Anstieg um 3 bis 4 °C erreicht und ein Anstieg um 5 °C würde den Meeresspiegel um 1,43 Meter ansteigen lassen und Küstenstädte wie New York und Bangkok würden überflutet.

EXTREMES WETTER: Seit 2010 wurden die fünf wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn verzeichnet. Bei einem Temperaturanstieg um mehr als 2 °C wird die Erde jährlichen Hitzewellen ausgesetzt werden. Ein Anstieg um 3 bis 4 °C würde Südeuropa in eine Wüste verwandeln. Nordamerika, Asien und Australien sind bereits jährlich zunehmende intensiven Regenfällen, Überflutungen und stärkeren Orkanen, Taifunen und Zyklonen ausgesetzt.

GERINGERE ERNTEN: Weltweit steigende Temperaturen bedeuten sinkende Erträge im Anbau von Grundnahrungsmitteln wie Weizen und Mais. Bei einem Anstieg von 2 °C würden die Erträge um 20 Prozent sinken und bei einem Anstieg um 3 bis 4 °C um 40 Prozent.

ABSCHMELZENDE POLKAPPEN: Die Arktis ist die Frontlinie der globalen Erwärmung. Die aktuelle Verringerung des Meereseises liegt bei noch nie dagewesenen 15 Prozent, doch ein globaler Anstieg um 2 °C würde diesen Wert verdoppeln und Eisbären und die übrige polare Fauna mit dem Aussterben bedrohen. In der Antarktis hat sich der Eisverlust im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht.

Quelle: 2019 World Wildlife Fund 

Kipppunkte

Um das Risiko von Kipppunkten und nicht mehr umkehrbarem Klimawandel zu vermeiden, muss die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C beschränkt werden. Selbst wenn an diesem Punkt keine neuen Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben würden, könnten die höheren Temperaturen das Tauen der Permafröstböden verursachen. Dies würde immense Mengen des Treibhausgases Methan freisetzen, das die rückgestrahlte Erdwärme 28 Mal intensiver absorbiert als Kohlendioxid.

Das Pariser Übereinkommen

Ein Übereinkommen für die Zukunft

Im Jahre 2015 unterzeichneten die Staatsoberhäupter in Paris ein Übereinkommen, das den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Wert begrenzen soll und dass der Anstieg durch gemeinsame Anstrengungen auf 1,5 °C begrenzt werden soll. Dies würde die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels deutlich verringern.

„UND WÄHREND WIR ZEUGEN DER DURCH DEN KLIMAWANDEL BEWIRKTEN WELTWEITEN VERWÜSTUNGEN SIND, UNTERNEHMEN WIR NOCH IMMER NICHT GENUG UND HANDELN NOCH IMMER NICHT SCHNELL GENUG, UM EINEN NICHT MEHR UMKEHRBAREN UND KATASTROPHALEN ZUSAMMENBRUCH ZU VERHINDERN”

– António Guterres, UN-Generalsekretär

Carbon Law

Ein internationales Team bedeutender Klimaforscher schlägt der Weltwirtschaft eine Lösung zum schnellen Senken des Kohlendioxidausstosses vor. Das Team schlägt einen Kohlenstofffahrplan vor, der von der einfachen Faustregel bestimmt wird, die Emissionen jedes Jahrzehnt um die Hälfte zu reduzieren –  Carbon Law.

Der Fahrplan gibt vor, dass die durch fossile Brennstoffe verursachten Emissionen spätestens bis zum 2020 ihren Spitzenwert erreichen und bis zum Jahre 2050 auf Null fallen müssen. Diese Kohlenstoffregel würde eine Chance von 75 Prozent einräumen, den Temperaturanstieg auf einen Wert unterhalb des im Übereinkommen von Paris vereinbarten Wert von 2 °C zu begrenzen.

Quelle: 2017: Rockström J., et al

Die Bedeutung des Transportwesens

Der Strassengüterverkehr verursacht ungefähr 14 Prozent der Treibhausgasemissionen und die transportbezogenen Emissionen steigen. Doch mit besserer Planung und durchdachter Logistik kann jetzt schon eine Senkung des Kohlendioxidausstosses um ungefähr 25 Prozent erreicht werden.

Scanias Pathways Study (6) belegt, dass im gewerblichen Schwerlastverkehr für Kohlendioxid der Nettowert Null bis 2050 nicht nur erreicht werden kann, sondern dazu noch wirtschaftlich attraktiv ist. Dafür müssen wir jedoch jetzt anfangen. Die Studie besagt, dass Biokraftstoffe hier und jetzt der schnellste Weg zu einem sauberen Transportwesen sind, jedoch Strom langfristig die kostengünstigste Lösung und der Schlüssel zum nachhaltigen Transportwesen der Zukunft ist.

DIE PATHWAYS STUDY

Quelle: IPCC 2014

6 2018: Scania, The Pathways Study

Den Wandel vorantreiben

Unsere Richtung

Wir bei Scania haben uns entschlossen, den Wandel hin zu einem nachhaltigen Transportsystem voranzutreiben.

Und wir haben uns auch entschlossen, unsere Betriebsabläufe nachhaltig zu gestalten.

Wie bei allen unseren Unternehmungen legen wir unseren Klimaschutzaktivitäten unsere zentralen Werte, Prioritäten und Prinzipien zugrunde, die vom Scania Haus verdeutlicht werden.

Scania hat ambitionierte Ziele und Pläne, deutlich vor 2050 fossilfrei zu agieren.

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STRATEGIE 2025


Die Nachhaltigkeit ist des zentrale Element von Scanias Strategie 2025 und das Reduzieren der Auswirkungen unserer Produkte und Betriebsablaufe auf das Klima ist die Schlüsselpriorität der nächsten Jahre.

Ein Blick auf die direkten und indirekten Emissionen unserer Produkte zeigt, dass der allergrösste Teil der Auswirkungen Scanias auf das Klima bei der Nutzung entsteht.

Mit dem Umsetzen unserer Strategie 2025 setzt sich Scania neue, auf das Klima und die Auswirkungen unserer Produkte bezogene Unternehmensziele. Diese Ziele unterstreichen unsere Selbstverpflichtung, sicherzustellen, dass die von Scanias Produkten abgegebenen Emissionen den Vorgaben der Übereinkunft von Paris entsprechen.

Um das Klimaziel, den Ausstoss von Kohlendioxid durch die Fahrzeugflotte zu reduzieren, setzen wir uns klare Mengenvorgaben für mit Biokraftstoff und Strom betriebene Fahrzeuge.

Diese Fahrzeuge werden eine grosse Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes ermöglichen. Dies ist jedoch nur durch die gemeinsamen Anstrengungen von Scania und seinen Partnern umsetzbar. Denn es muss sichergestellt werden, dass der Kraftstoff und der Strom nachhaltig erzeugt werden, das Gas also Biogas ist und der Strom von erneuerbaren Quellen bezogen wird.

SCANIAS KLIMASCHUTZZIELE

Um Rechenschaft ablegen zu können, setzen wir uns Ziele und führen Verfahren ein, mit denen wir sowohl die von unseren Betriebsabläufen als auch die von unserer Fahrzeugflotte verursachten Emissionen überwachen.

WAS BEDEUTEN DIESE ZIELE FÜR SIE?

 

Diese Ziele auf Unternehmensebene wurden bereits oder müssen noch auf relevante Ziele und Aktivitäten auf alle Bereiche der gesamten Organisation übertragen werden. Dies sind zum Beispiel Abteilung, Produktionseinheit, Geschäftseinheit, Vertrieb, Händler und Werkstatt. Finden Sie heraus, welche Ziele für ihren Bereich von grösster Bedeutung sind.

Zusätzlich zu den drei Klimaschutzzielen auf Unternehmensebene: Scania bietet aktuell die breiteste Palette an Fahrzeugen an, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden können. Und in dieser Richtung arbeiten wir weiter.

Die auf dieser Seite dargelegten Fakten wurden folgenden Quellen entnommen:

2019: NASA, climate.nasa.gov/evidence/

2019: NASA, climate.nasa.gov/climate_resources/127/global-temperature/

2019: World Wildlife Fund

Rockström J. et al. (2017) A roadmap for rapid decarbonization, Science 6331

2014: IPCC, Climate Change 2014: Synthesis Report. Contribution of WorkingGroups I, II and III to the Fifth Assessment Report of the IntergovernmentalPanel on Climate Change

2018: Scania, The Pathways Study