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Von der Rohkies + Heinis AG zur Rohkies Heinimann AG in Füllinsdorf. Oder auch von vier auf neun Fahrzeugen in etwas über 20 Monaten.

27. September 2023

Per 1. Januar 2022 konnte Marco Heinimann von Felix Heinis die damalige Rohkies + Heinis AG mit Sitz in Therwil übernehmen. Wie er es schon von früheren Tätigkeiten gewohnt war, gab er gleich «Vollgas» und erhöhte den Fuhrpark von vier Nutzfahrzeugen bis 2024 auf neun schwere Nutzfahrzeuge. Oder wie sagt man so; Von null auf hundert in etwas über zwei Jahren.

 

Da der frühere Firmenbesitzer kurz vor der Pensionierung stand und keine Nachkommen für die Rohkies + Heinis AG bereitstanden, machte sich Felix Heinis in der Branche auf die Suche nach einem interessierten und geeigneten Nachfolger für sein Lebenswerk. Dieses hatte sein Vater 1954 gegründet und über Jahre stetig weiter aufgebaut und entwickelt. Mit insgesamt vier schweren Nutzfahrzeugen wurden im Grossraum Basel und den angrenzenden Kantone Kipper- und Material-/Maschinentransporte für eine treue und loyale Kundschaft durchgeführt.
 

In der Person von Marco Heinimann fand er dann eine junge und dynamische Persönlichkeit, welche das Transport- und Baugewerbe durch seine früheren Tätigkeiten schon aus dem FF kannte. Mit dieser Nachfolgelösung bot sich die Möglichkeit an, die Unternehmung im Sinne des früheren Eigentümers weiterzuführen und für die nächsten Jahrzehnte und deren Veränderungen vorzubereiten. Dass Marco Heinimann ein «Macher-Typ» ist und auch bei seinen früheren Mitarbeitenden als Vorbild und guter Chef galt, kam deutlich zum Vorschein, als gleich mehrere ehemalige Mitarbeitende den Weg von Marco Heinimann folgten und ihn seither in seiner neuen Firma tatkräftig unterstützen.
 

Gestartet mit vier schweren Nutzfahrzeugen, davon bereits drei Scania, wurde ein Systemwechsel vollzogen und gleich schon die ersten Scania Fünfachser bestellt. Seit der Firmenübernahme im Januar 2022 bis zum heutigen Tag durfte Bruno Christ, Scania Verkaufsberater bei der Scania Schweiz AG in Pratteln, bereits insgesamt neun Bestellungen in Auftrag geben, wobei anfangs August erst das vierte Neufahrzeug ausgeliefert werden konnte. Somit werden in den nächsten Monaten noch fünf weitere und auf die Firmenphilosophie von Marco Heinimann ausgerichtete Fahrzeuge im neuen Rohkies Heinimann AG Design in Betrieb genommen.
 

Das vierte neue Scania Fahrzeug ist ein 560R B 10x4*6 NB, ein von der Achskonfiguration identisches wie bereits zwei vorher in Betrieb genommene Fahrzeuge. Auf einem vollluftgefederten Fahrgestell aus der R-Baureihe wurde der derzeit stärkste Reihen-Sechszylinder-Motor mit 560 PS und einem Drehmoment von 2'800 Nm bei 900 – 1'400 U/min gewählt. Über das neue G33 CM 14-Gang Opticruise-Getriebe mit «Clutch on Demand» Kupplungssystem gelangt die hohe Leistung und Drehmoment auf die beiden angetriebenen Hinterachsen. Über das neue «Clutch on Demand» Kupplungssystem ist Marco Heinimann nur des Lobes voll, auch wenn er es selbst leider nur noch selten selbst einsetzen kann. Doch die Möglichkeit für den Fahrer bei Bedarf, trotz automatisiertem Schaltgetriebe, manuell eingreifen zu können, ist schon sensationell. Selbst Kunden hätten ihm früher schon gesagt, er soll doch bitte nur noch Scania mit diesem System entsenden, denn andere hätten schon einmal noch hie und da Probleme beim manövrieren.

Für den Komfort und Sicherheit des Fahrers wurde ein CR17N-Fahrerhaus gewählt, in welchem es dem Fahrer an nichts fehlt. Gute Übersichtlichkeit auch bei dichtem Verkehr oder engen Baustellen, klappbarem Beifahrersitz für mehr Bewegungsfreiheit auf der Beifahrerseite, ein Staufach und ein Kühlschrank unter der Ruheliege und natürlich alle sicherheitsrelevanten Sicherheitssysteme wie AEB Notbrems-Assistent, LDW Spur-Assistent und den ACC Abstandsregler. Sicherheit ist für Marco Heinimann ein wichtiges Thema, den jeder Unfall, der vermieden werden kann, ist wichtig, auch wenn dieser nicht gleich jedes Jahr passieren muss. Deshalb verfügen seine Fahrzeuge auch über eine «Corner-Eye» 270° Kamera, ein Totwinkel-Assistent für Fahrzeug Detektion auf beiden Seiten sowie einen Abbiege-Assistenten für Radfahrer und Fussgänger Detektion auf der Beifahrerseite. Alles zum Schutze der weiteren Verkehrs-Teilnehmer, aber auch des Fahrers.
 

Beim zweiten bereits in Betrieb genommenen neuen Scania handelt es sich bei den bislang neuen bestellten Fahrzeugen nicht um einen Fünfachser, sondern um eine 560R A 4x2 NB Sattelzugmaschine mit dreiachsigem Kempf-Kippauflieger. Doch auch diese Fahrzeugkombination ist genauestens auf die Bedürfnisse der Rohkies Heinimann AG ausgerichtet. Beim Auflieger können die erste und dritte Achse angehoben, wobei die dritte Achse auch noch lenkbar ist. Die zweite Achse verfügt über die hydraulische Antriebsunterstützung SAF-Track, was den kompletten Kipperzug trotz nur einer permanent angetriebenen Antriebs-Achse auch in Kiesgruben sehr gut einsetzen lässt und gegenüber einem 6x4 Kipperzug oder Fünfachser rund 1'500 kg leichter werden lässt. Deshalb kommt diese Fahrzeugkombination vorwiegend im Komponententransport zum Einsatz, wo auch längere Strecken zurückgelegt werden. Diese Fahrzeugkombination verlangt jedoch vom Fahrer Fingerspitzengefühl, da je nach Untergrund die Traktionsstärke individuell eingestellt werden kann.
 

Als Aufbauhersteller und –Lieferant wurde bislang voll auf das Knowhow der Firma Moser in Steffisburg vertraut. Zum einen setzt sich Marco Heinimann vollkommen für «Swiss-Net» ein, aber auch die technischen Lösungen, welche die Firma Moser seit Jahren konstruiert und umsetzt, geniessen das volle Vertrauen des Transportunternehmers. So werden dann, wenn alle acht Fünfachser in Betrieb sein werden, insgesamt zwei ROCKBOX-2-Seiten-Kipper und sechs Hakengeräte vom Typ LOADSYSTEM MH2 in Betrieb stehen, was die Einsatzfähigkeit der Unternehmung äusserst flexibel werden lässt.
 

Gleichzeitig mit dem vierten Neufahrzeug wurde auch eine erste «Birne» oder auch Mulde genannt, CONIBOX ED mit einem Fassungsvermögen von 17 m3, in Betrieb genommen. Hier sieht der Jungunternehmer einen hohen Bedarf und erhöhte Nachfrage, da diese flexibler eingesetzt werden können als eine Kipperbrücke. Alle Fahrzeuge werden dann über einen Wartungs- und Reparatur-Vertrag verfügen, bei welchem die Scania die Koordination über alle wesentlichen Aufgaben übernimmt und sich der Kunde vollumfänglich seinem Kerngeschäft widmen kann.

Scania ist ein weltweit führender Anbieter von Transportlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden treiben wir den Wandel hin zu einem nachhaltigen Verkehrssystem voran. Im Jahr 2021 lieferten wir 85'930 Lkw, 4'436 Busse sowie 11'786 industrielle und maritime Antriebssysteme an unsere Kunden aus. Der Nettoumsatz belief sich auf über 146 Milliarden SEK, wovon über 20 Prozent auf Dienstleistungen entfielen. Scania wurde 1891 gegründet, ist heute in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt rund 54'000 Mitarbeiter. Forschung und Entwicklung sind hauptsächlich in Schweden angesiedelt. Die Produktion findet in Europa und Lateinamerika statt, mit regionalen Produktzentren in Afrika, Asien und Eurasien. Scania ist Teil der TRATON GROUP. Für weitere Informationen besuchen Sie: www.scania.com.

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