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Die Scania XT-Baureihe

Eine traumhafte Aufgabe für die Konstrukteure von Scania

Gestaltung einer komplett neuen Baureihe

Für das Konstruktionsteam ging mit der Aufgabe ein Traum in Erfüllung: die Gestaltung einer komplett neuen Lkw-Baureihe für härteste Baustelleneinsätze. Und noch dazu in enger Zusammenarbeit mit den künftigen Benutzern dieser neuen Fahrzeuge.

„Was will man als Konstrukteur mehr“, sagt Kristofer Hansén, Leiter der Abteilung Design und Formgestaltung bei Scania.

Die XT-Baureihe ist die zweite Phase der neuen Lkw-Generation von Scania und für schwere Baustellenaufgaben gedacht. Sie basiert auf dem modularen System von Scania, allerdings mussten viele Teile neu konstruiert werden, um die neue Baureihe zu vervollständigen.

Wenn die Konstrukteure von Scania über ihre Arbeit an den neuen Baufahrzeugen sprechen, fällt zuweilen das Stichwort „Materialtreue“.

 „Alles an dieser Baureihe hat seine Funktion und wurde aus der Sicht des Benutzers erdacht. Der neue Stoßfänger zum Beispiel ist extrem robust und effizient. Es gibt kein Plastik und keine Anbauteile, sondern nur einen massiven Stoßfänger aus Metall. Der ist zuverlässig und funktioniert tadellos, und genau das kommt auch in seiner Gestaltung zum Ausdruck“, so Hansén.

In seiner Eigenschaft als Teamleiter für das Außendesign musste Anders Lundgren denselben Stichworten treu bleiben wie bei der Entwicklung der Fernverkehrsfahrzeuge der neuen Generation: athletisch, dynamisch und unverkennbar. „Aber bei den neuen Baufahrzeugen kommt ein weiteres Stichwort hinzu: authentisch“, sagt Lundgren.

„Bei den Baufahrzeugen dreht sich alles um schwere Arbeit, und das soll auch in den von uns verwendeten Werkstoffen zum Ausdruck kommen. Mit 'authentisch' ist gemeint, keine Kompromisse bei der Materialauswahl zu machen. Teile, die aus vier Millimeter dickem hochfestem Stahl statt aus Kunststoff bestehen, so zu gestalten, dass sie mit dem übrigen Fahrzeug harmonieren, ist eine ziemliche Herausforderung. Die Linienführung musste auf eine bestimmte Weise angepasst werden. Wenn ich mir das Endresultat anschaue, bin ich wirklich stolz auf die Leistung des Teams. Ich glaube, es ist uns gelungen, die Robustheit der Konstruktion ehrlich und auf ganz besondere Art und Weise zum Ausdruck zu bringen.“ 

„Bei dem Stoßfänger und bei Baufahrzeugen musste ich immer an die Kraft einer geballten Faust denken. Ich glaube, mit der unteren Frontpartie der neuen Lkw haben wir diese Vorstellung wirklich gut in Szene gesetzt.“

Der leitende Außendesigner Allan Macdonald betont, wie wichtig das Modulkonzept von Scania für ein Vorhaben wie die neue XT-Baureihe ist.

„Da bei einem solchen Lkw die Funktionen ganz oben auf der Liste stehen, darf es keine Funktionen geben, die einander beeinträchtigen. Und weil die Funktionen so gut zu sehen sind, kann man Form und Funktion nicht voneinander trennen“, sagt er.

Ein weiteres Beispiel für die sehr gut sichtbaren Funktionen sind die seitlichen Trittstufen, die so in das Fahrzeug integriert wurden, dass der Fahrer gute Sicht auf den Kipper-Aufbau hat.

„Sie sind robust und mit einem stabilen Dachgriff für den Fahrer kombiniert. Das ist ein typisches Beispiel für eine Funktion, die auf den Fahrer ausgerichtet ist.“

Dieselbe Ausrichtung auf den Fahrer gilt auch für die neue Innenausstattung der Baufahrzeuge. Senior Industrial Designer Anna Börjesson Bodestig spricht von einem „optimierten Verteilerverkehr-Fahrerhaus für ein besonders raues Arbeitsumfeld“.

„Wir haben uns darauf konzentriert, den Innenraum möglichst funktional und robust zu gestalten.

Um den Fahrern das bestmögliche Arbeitsumfeld zu liefern, haben wir zahlreiche Details optimiert, zum Beispiel die erweiterbare Instrumententafel, die vielseitigeren Aufbewahrungsmöglichkeiten, das Heckfenster, die neuen Sitze und die neuen Bodenmatten mit höheren Kanten.”

Ein weiterer Schwerpunkt bei der Gestaltung des Innenraums war die Sicherheit

„Für Fahrer im Baustellenverkehr ist es wichtig, dass sie eine gute und ungehinderte Sicht auf den Bereich um das Fahrerhaus haben und problemlos alle Tasten und Bedienelemente erreichen. Auch hier kommen viele Details zusammen, die gemeinsam einen perfekten Arbeitsplatz ergeben.”

Ein Sicherheitsaspekt, der zuweilen unterschätzt wird, ist die Farb- und Materialauswahl im Innenraum. Für Christina Isomaa, die bei Scania für Farben und Innenverkleidungen zuständig ist, spielt dieser Aspekt natürlich eine wichtige Rolle.

„Unsere Farb- und Materialauswahl ist auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten. Wichtig sind natürlich leicht zu reinigende Materialien für den Innenraum, damit dieser sein frisches Erscheinungsbild behält. Die Farben im Innenraum dienen gleichzeitig dem Komfort und der Sicherheit. Der Fahrer eines schweren Baufahrzeugs sollte sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren können. Wir wollten die Sicherheit im Innenraum durch eine harmonische Farbgestaltung erhöhen, die als angenehm und nicht als Ablenkung empfunden wird.“

Das Gegenteil gilt für das Äußere.

„Blaze Orange ist eine von vielen Farben aus der Scania Palette“, sagt Isomaa. „Sich dafür zu entscheiden, lag auf der Hand. Orange ist eine Signalfarbe – eine kräftige Farbe für eine starke Marke. Natürlich geht es hier auch um die Sicherheit. Diese Fahrzeuge agieren in einem Umfeld, in dem es darauf ankommt, dass sie gesehen werden. Auch in der Natur ist Orange eine häufig verwendete Warnfarbe.“