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Schweigen ist Gold in Kopenhagen

Die Stadt Kopenhagen hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, bis 2025 die erste kohlenstoffneutrale Stadt der Welt zu sein. Deshalb hat der dänische Lebensmittelhändler Netto einen von Biodiesel angetriebenen Hybrid-Lkw der P-Baureihe in Betrieb.

Diese einzigartige Scania-Lösung, die den doppelten Nutzen von geringeren CO2-Emissionen und geringerem Geräuschpegel bringt, hat dazu geführt, dass Netto eines der wenigen Unternehmen ist, denen städtische Auslieferungen in Kopenhagen in der Nacht erlaubt sind, wenn der Betrieb normalerweise verboten ist.

Lars Petersen, Geschäftsführer von Netto-Transportunternehmer KP Logistik, glaubt, dass die von Biodiesel angetriebenen, elektrischen Hybrid-Lkw die Brücke zu letztendlich vollständig elektrifizierten Flotten in einem Kopenhagen ohne fossile Brennstoffe sein können.

„Während immer mehr Transportunternehmen in diese Technologie investieren, wird sie günstiger und zugänglicher.“

Lars Petersen

Geschäftsführer, KP Logistik

Auslieferungen am frühen Morgen und spät in der Nacht

KP Logistik transportiert gekühlte und trockene Lebensmittel für Netto-Supermärkte in Dänemark und Deutschland. Mit dem elektrischen Hybrid-Lkw der P-Baureihe von Scania können sie spät in der Nacht und früh am Morgen frische Produkte liefern, während die meisten Stadtbewohner schlafen. 

Früher konnte Netto wegen der Verkehrs- und Lärmschutzvorschriften in der Innenstadt Kopenhagens erst nach 7 Uhr ausliefern. Nun bedeutet der Start am frühen Morgen schnellere Lieferungen, da die Scania Hybrid-Lkw vor der morgendlichen Hauptverkehrszeit abliefern können. Nächtliche Lieferungen verringern außerdem das Stressniveau der Fahrer, da sie so enge Lieferpläne bei hoher Verkehrsdichte vermeiden können.

HVO – der „optimale Kraftstoff“ zur CO2-Reduktion

Der vielleicht wichtigste Aspekt ist, dass Netto dank des elektrischen Lkw der P-Baureihe von Scania fast geräuschlos ausliefern kann, ohne die Anwohner im Stadtzentrum zu stören.

„Wir wollten diese neue Technologie testen, um zu erfahren und zu sehen, wie sich die Kosten mit herkömmlichen Verteilerfahrzeugen vergleichen lassen. Wir wissen, dass die Investition im Moment sehr hoch ist, da es noch nicht viele dieser Lkw gibt. Die laufenden Kosten sind ebenfalls höher, da der Biokraftstoff HVO noch ziemlich teuer ist. Aber um eine CO2-Reduktion von 85 bis 87 Prozent zu erreichen, mussten wir HVO als Kraftstoff wählen. Ich denke, es ist der optimale Kraftstoff für diesen Zweck“, erklärt Petersen.

Obwohl der Lkw teurer ist, hofft Petersen, die zusätzlichen Ausgaben durch eine erhöhte Anzahl von Auslieferungen und durch den geringeren Kraftstoffverbrauch zu decken, der aus dem nächtlichen und frühmorgendlichen Fahren bei weniger Verkehr resultiert.

„Natürlich profitieren sowohl wir als auch unser Kunde Netto von den geringeren Emissionen“, bekräftigt er. „Wir tun etwas Gutes, indem wir diese neue Technologie testen.“

 

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Hybrid-Lösung bietet auch einen geringeren Kraftstoffverbrauch

„Wir haben diesen Scania Hybrid-Lkw nun für ein Jahr getestet und haben festgestellt, dass die uns versprochene Verringerung des CO2-Ausstoßes erreichbar ist. Der Kraftstoffverbrauch ist ebenfalls besser als bei anderen Lkw unserer Flotte, die mit Diesel angetrieben werden. Er fährt mehr Kilometer pro Liter. Bisher ist es eine positive Erfahrung gewesen. Und die Fahrer sind sehr zufrieden.“

Mit Blick auf die Zukunft ist Petersen der Ansicht, dass der städtische Verkehr letztendlich elektrifiziert werden wird, obwohl er glaubt, dieser Wandel wird schrittweise erfolgen. „Wir sind noch weit von ausschließlich elektrischen Lkw entfernt. Das Angebot ist noch nicht groß genug, auch wenn ich glaube, dass dies noch kommen wird. Der erste Schritt sind Hybrids, wie unser Scania, und Erdgas. Und während immer mehr Transportunternehmen in diese Technologie investieren, wird sie günstiger.“