ÖSTERREICH

Scania Uhr

Zeit kann über Erfolg und Misserfolg Ihres Unternehmens entscheiden

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Zeit für eine neue Generation

Ganz gleich ob die Aufgabe lautet, im Fernverkehr tätig zu sein oder eine riesige Uhr aus den Lkw und Dienstleistungen der neuen Scania Generation zu bauen: Gefragt sind Leistung und Präzision. Letztlich sind es die Fahrer, die nicht nur die Räder, sondern auch die Uhrzeiger in Bewegung versetzen.

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Aus 125 Jahren Erfahrung weiß man bei Scania, wie wertvoll Zeit ist und dass Pünktlichkeit über Erfolg und Misserfolg von Kunden entscheiden kann. Um dies zu beweisen, hat sich Scania der härtesten Herausforderung gestellt, die es gibt: der Zeit. Die Aufgabe: 14 Lkw und 90 Berufskraftfahrer durften keine einzige Sekunde verpassen.

Auf einem verlassenen Flugplatz in der Mitte von Nirgendwo nahm Scania den Bau einer riesigen Uhr in Angriff, die ganz aus Lkw mit hochqualifizierten Fahrern bestand.

Clock people

Die fertige Uhr hatte eine Fläche von 70.000 Quadratmetern und einen Umfang von mehr als einem Kilometer. Der Abstand zwischen den einzelnen Sekunden- und Minutenmarkierungen betrug 17 Meter und der Abstand zwischen den Stundenmarkierungen 85 Meter. Das äußere Fahrzeug für den Sekundenzeiger musste eine Dauergeschwindigkeit von etwas weniger als 60 km/h beibehalten und absolvierte 1.440 Kilometer in 24 Stunden. Im selben Zeitraum legten die Lkw auf den Innenbahnen für die Stunden- und Minutenzeiger insgesamt weniger als 100 Meter zurück.

Training und Coaching

Es ist eine bekannte Tatsache, dass der Fahrer einer der wichtigsten Faktoren für den Kraftstoffverbrauch und die Betriebszeit des Fahrzeugs ist. Scania weiß, wie man das fahrerische Können fördert. Ganz gleich wie viel Erfahrung ein Fahrer besitzt: Mit dem Fahrtraining und Fahrer Coaching von Scania lässt sich das Bewusstsein für die Themen Sicherheit, Verschleiß und Umweltverantwortung noch weiter schärfen. Und mit der neuen Wartung mit flexiblen Plänen erhält jedes Fahrzeug genau die Wartung, die es unter den jeweiligen Einsatzbedingungen braucht.

„Äußerst anstrengend“

Vor der Aufzeichnung wurden die 90 Fahrer mehrere Tage darin unterrichtet, wie man mit dem richtigen Tempo beschleunigt und verzögert und seine Aufmerksamkeit dabei stets nach links richtet. Der äußere Lkw des jeweiligen Zeigers gab das Tempo vor.

Fahrer Elin Engström

„Wir mussten ständig genau auf die Uhrzeit achten und sekundengenau an einer bestimmten Stelle sein, und zwar immer wieder auf Neue… So zu fahren ist äußerst anstrengend. Nach zwei Stunden am Steuer ist man erschöpft. Und dann haben wir fliegende Fahrerwechsel gemacht“, erzählt Elin Engström, einer der Fahrer.

Die Fahrzeuge für den Minutenzeiger mussten alle sechzig Sekunden simultan bis zur nächsten Markierung auf dem Asphalt vorrücken und dort anhalten. Die beiden Fahrer pro Lkw wurden alle sechs Stunden abgelöst.

„Jede Mannschaft hatte Lunchpakete an Bord. Obwohl es 40 Grad heiß war, mussten wir uns mit der Flüssigkeitszufuhr zurückhalten, um die ganze Session ohne Unterbrechung durchstehen zu können“, sagt Per-Erik Nordström, der ebenfalls an der Ausführung der Uhr beteiligt war.

Steuerung aus dem Kontrollturm

Gesteuert wurde das gesamte Unterfangen von Scania Fleet Care unter Verwendung vernetzter Tools, wie zum Beispiel Scania Fleet Management. Vom Kontrollturm aus hatten die Fuhrparkmanager von Scania vollen Überblick über sämtliche Aspekte und konnten die Verfassung der Fahrzeuge und Fahrer permanent überwachen. Die Daten haben uns in die Lage versetzt, schon frühzeitig auf etwaige Probleme zu reagieren.

 

Die Entstehungsgeschichte des Scania Films „The Clock“

„Als jemand vorschlug, eine voll funktionsfähige Uhr aus Lkw zu bauen und sie 24 Stunden lang zu filmen, hielten wir das sofort für eine tolle Idee. Das Schöne an der Idee ist, dass wir auf spielerische Weise unsere Botschaft rüberbringen – nämlich dass es im Fernverkehr auf Zeit und Mobilität ankommt – und gleichzeitig auf spektakuläre und innovative Weise das neue Komplettangebot von Scania in Szene setzen“, erklärt Karin Hallin, Marketing Communication Project Manager und eine der Projektleiterinnen für den Film „The Clock“.

Kontrollturm
Vorbereitung der Lkw
Bau der Scania Uhr
Unter dem Luftschiff wird eine Kamera für Luftaufnahmen montiert

Komplikationen

Mit der Zeit wurde das Projekt immer komplexer: Unter anderem galt es irgendwo in Europa eine Fläche zu finden, die zwar geschützt aber dennoch groß genug war. Außerdem brauchte man entsprechenden Support und eine geeignete Infrastruktur. Nachdenken musste man auch über Geschwindigkeitsberechnungen, Fahrerwechsel und Reifenverschleiß.

„Alles in allem waren rund 250 Leute eine ganze Woche lang am Drehort – Fahrer, Personal aus der Gegend und Mitarbeiter von Scania. Es war eine logistische Mammutaufgabe bei 40 Grad Hitze. In einer solchen Situation hängt alles davon ab, wie sich die Leute verhalten“, so Karin Hallin.

„Ich glaube, die positive Haltung und Zusammenarbeit aller Beteiligten hat dieses perfekt synchronisierte Lkw-Ballet über 24 Stunden überhaupt erst möglich gemacht.”