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Scania investiert in Batterie-Montagewerk

Im Zuge der raschen Erweiterung der elektrifizierten Lkw-, Bus- und Motorenpalette von Scania plant das Unternehmen, über mehrere Jahre hinweg weit über 1 Milliarde SEK in ein Batterie-Montagewerk im schwedischen Södertälje zu investieren. Der erste Schritt ist eine 18'000 Quadratmeter grosse Anlage, mit deren Bau Anfang 2021 begonnen wird und die bis 2023 voll betriebsbereit sein soll.

"Dies ist ein konkreter Ausdruck unserer Entschlossenheit, eine führende Rolle bei der Elektrifizierung von schweren Fahrzeugen zu übernehmen, die notwendig ist, um unsere Verpflichtung zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen zu erfüllen", sagt Ruthger de Vries, Leiter der Produktion und Logistik bei Scania. "Der Betrieb eines Batterie-Montagewerks vor Ort ist eine Voraussetzung für die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen und etabliert Scania auch eindeutig als Teil der Wertschöpfungskette der Batterieproduktion."

Das Werk, das neben dem Chassis-Montagewerk in Södertälje errichtet wird, wird Batteriemodule und -packs aus Zellen montieren, die aus dem Batteriewerk von Northvolt in Skellefteå, Schweden, geliefert werden. Die montierten Packs bilden Batteriesysteme, die auf die Modulfertigung von Scania zugeschnitten sind.

"Scania investiert weiterhin in der Region Stockholm und baut seine Kompetenz im Bereich der durchgehenden Elektrifizierung aus. Die Elektrifizierung wird den Verkehrssektor verändern, und diese jüngste Investition in den Betrieb von Scania in Södertälje wird Schweden als ein Zentrum für bahnbrechende Innovationen im Bereich der Elektrifizierung von schweren Fahrzeugen weiter stärken", sagt de Vries.

2015 begann Scania mit der Serienproduktion von Hybridbussen und 2019 mit der ersten vollelektrischen Busbaureihe von Scania. Kürzlich folgte die Einführung des Plug-in-Hybrid-Lkw und des vollelektrischen Lkw von Scania. Die Serienproduktion des Elektro-Lkw beginnt 2021. Es werden auch elektrifizierte Antriebslösungen für Industrie und Schifffahrt entwickelt. Scania wird nun die Produktion, die sich in Södertälje befindet, schrittweise hochfahren.

Mit einer Belegschaft von 200 Mitarbeitenden, die grösstenteils aus dem Unternehmen selbst rekrutiert werden, wird das Batterie-Montagewerk vom Wareneingang über die Produktion bis zur Auslieferung hoch automatisiert sein. Das Personal, das die manuellen Elemente der Batterie-Modulmontage wie z. B. die Montage von Kabelbäumen übernimmt, wird in elektrischer Sicherheit und Schutz geschult.

Die Batteriepakete werden für unterschiedliche Anwendungen massgeschneidert und an die nahe gelegene Fahrgestellmontage geliefert, die gleichzeitig für die parallele Montage von Fahrzeugen mit Elektro- und Verbrennungsmotoren umorganisiert wird.

Pressekontakt

Tobias Schönenberger

Leiter Marketing & Kommunikation

Graziana Rickli

Marketing Kommunikation

Scania gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Transportlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden treiben wir den Umstieg auf ein nachhaltiges Transportsystem voran. 2019 lieferten wir 91'700 Lkw, 7'800 Busse sowie 10'200 Industrie- und Marinemotoren an unsere Kunden aus. Der Umsatz betrug in Jahr 2019 mehr als 152 Milliarden SEK (mehr als 15 Milliarden CHF), wobei circa 20 Prozent davon auf Serviceleistungen entfielen.

Scania wurde 1891 gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 51'000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden sowie an den Standorten Brasilien und Indien. Die Produktion findet in Europa, Lateinamerika und Asien statt, regionale Produktionszentren befinden sich in Afrika, Asien und Eurasien. Scania gehört zu TRATON SE.