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Scania präsentiert neue Bus-Generation für Stadt- und Vorortverkehr

Der neue Scania Citywide wartet mit einem geringeren Treibstoff- und Energieverbrauch auf, bietet eine höhere Fahrgastkapazität, ein besseres Fahrverhalten und mehr Komfort für Fahrgäste und Fahrer.

Scania stellt anlässlich der Busworld 2019 die neue Bus-Generation für den Einsatz in Städten und Vorstadtgebieten vor. Mit dem batterieelektrischen Scania Citywide, der als erstes Modell die neue Bus-Generation anführt, eignet sich die neue Bus-Baureihe für alle Treibstoffvarianten und bietet Kunden derzeit die umfangreichste Auswahl an Lösungen für alternative Treibstoffe.

„Die neue Citywide Baureihe von Scania zeichnet sich durch einen geringeren Treibstoffverbrauch, eine höhere Fahrgastkapazität, ein besseres Fahrverhalten und einen deutlich höheren Fahrgast- und Fahrerkomfort aus“, sagt Anna Carmo e Silva, Head of Buses and Coaches bei Scania. „Dabei sind wir unserer Vision gefolgt, einen Bus mit mehr Platz, mehr Licht und für mehr Sauberkeit zu konzipieren. Besonders angesichts der Klimaerwärmung ist es wesentlich, dass Busse mit allem Komfort ausgestattet sind, damit sich mehr Menschen für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel entscheiden.“

Die seitliche Anordnung sowohl des 7-Liter- als auch des 9-Liter-Motors sowie des Elektromotors eröffnet in den 12 Meter langen Niederflur-Stadtbussen drei zusätzliche Sitzgelegenheiten hinter der Hinterachse. Darüber hinaus lassen sich auch dank der erhöhten Vorderachslast zwei weitere Sitzplätze gewinnen. Insgesamt kann die Fahrgastkapazität, in Abhängigkeit von Antrieb und Auslegung, bis auf ca. 100 Personen ausgeweitet werden.

Dank des 7-Liter-Motors, dem Standardmodell für den Stadtverkehr, konnte der Treibstoffverbrauch um 3 bis 5 Prozent gesenkt werden. Im Zusammenspiel mit einer verbesserten Getriebeleistung lassen sich weitere 1 bis 3 Prozent erzielen. Mit der Einführung einer Start-/Stopp-Funktion kann der Diesel- und Biodieselbetrieb um insgesamt 8 Prozent gesenkt werden, wobei sich die Zahlen für gasbetriebene Busse sogar auf bis zu 15 Prozent belaufen.

Bei Low-Entry-Bussen für den Vorortverkehr lassen sich mithilfe des automatisierten Getriebes Scania Opticruise weitere Triebstoffeinsparungen erzielen. Auch der verbesserte Luftwiderstand sowie die adaptive Geschwindigkeitsregelung (Scania CCAP), das elektrische Kühlgebläse, die ausschliessliche Abgasnachbehandlung durch selektive katalytische Reduktion (SCR) und das geringere Gewicht wirken sich positiv auf die Treibstoffeffizienz aus.

Darüber hinaus verfügt der neue Scania Citywide auch über eine völlig neue Innenraumgestaltung mit hellen Farben an Decke und Seitenwänden. Die Seitenfenster sind grösser und haben eine höhere Deckenlinie, die für mehr Tageslicht im Bus sorgt. Die Decke ist höher und die seitlichen Deckenelemente sind flach gehalten, was sowohl die Lichtverhältnisse als auch das Raumempfinden im Fahrgastbereich verbessert. Der breitere Gang und die indirekte Deckenbeleuchtung im gesamten Bus tragen zum Fahrgastkomfort und einem Gefühl der Weitläufigkeit bei. Von der besseren Luftzufuhr profitieren Fahrgäste und Fahrer gleichermassen. Die verbesserte Raumaufteilung im Inneren des Busses fördert einen zügigen Fahrgastwechsel und verkürzt auf diese Weise die Standzeiten des Busses an der Haltestelle.

Die Niederflurvariante verfügt im Vergleich zum aktuellen Scania Citywide über ein zusätzliches Heckfenster, das durch eine Verlagerung des Motors ermöglicht wurde. Darüber hinaus können die Kunden sich auch für zusätzliche Seitenfenster, in den Seitenwänden zwischen der Vorder- und Hinterachse entscheiden, die den Fahrgastraum mit noch mehr Licht durchfluten.

Eine weitere komfortfördernde Massnahme besteht in der Einzelradaufhängung, die für ein ruhiges Fahrverhalten des Busses sorgt.

Und um die Betreiber auch beim unumgänglichen Thema Sauberkeit zu unterstützen, wurde der Bus mit möglichst wenigen Ritzen und Ecken für eine Vereinfachung der täglichen Reinigung konzipiert. Auch beim neuen Fahrerarbeitsplatz hat sich die Ergonomie dank besserer Pedalanordnung, mehr Beinfreiheit, fahrerspezifischer Höheneinstellungen, stufenloser Sitzwinkeleinstellung, besserer Sichtverhältnisse und besserer Erreichbarkeit spürbar verbessert. Fast alle Tasten des Armaturenbretts sind CAN-basiert und können daher problemlos an wechselnde lokale Anwendungen angepasst werden.

Die gesamte Scania Citywide-Baureihe wurde mit einem einheitlichen elektrischen System ausgestattet, das Zustandsüberwachung und Reparaturarbeiten erleichtert.

Bei der neuen Baureihe für den Stadt- und Vorortverkehr ist der Geofencing-Dienst Scania Zone für alle Antriebsstränge verfügbar und unterstützt die Fahrer bei der Einhaltung der wachsenden Fülle an städtischen Auflagen zur Reduzierung der Verschmutzung und der Verbesserung der Sicherheit.

„Wir sind uns voll und ganz darüber im Klaren, dass Kunden das Gesamtsystem berücksichtigen müssen, um die beste Gesamtwirtschaftlichkeit zu erzielen“, so Carmo e Silva weiter. „Das schließt natürlich auch Faktoren, wie Treibstoffeinsparungen, verfügbare Betriebszeit, Leistung, Fahrgastattraktivität und -kapazität ein. All diese Aspekte haben wir bei der Entwicklung des neuen Scania Citywide im Detail berücksichtigt und sind davon überzeugt, dass wir damit einen äusserst wettbewerbsfähigen Bus für den Stadt- und Vorortverkehr auf den Markt gebracht haben, der sowohl heute als auch morgen gut funktionieren wird.

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Pressekontakt

Tobias Schönenberger

Leiter Marketing & Kommunikation

Graziana Rickli

Marketing Kommunikation