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Scania Growth Capital investiert 35 Millionen SEK in die Anwendung von Kohlefasern

    Das schwedische Start-up-Unternehmen Corebon AB hat ein revolutionäres Verfahren zur Herstellung von Kohlefaserkomponenten entwickelt. Der Corporate Venture Capital-Fonds von Scania investiert in die patentierte Innovation.

    Das in Südschweden ansässige Unternehmen hat ein innovatives Verfahren zur Herstellung von Komponenten aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen entwickelt, das für eine Vielzahl von Produkten in Branchen wie Automobil, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt sowie Robotik einsetzbar ist.

    Das patentierte Verfahren basiert auf der Induktionserwärmung und ermöglicht es Corebon, Kohlefaserbauteile schneller und deutlich effizienter herzustellen als im herkömmlichen Verfahren. Auch die Qualität des produzierten Kohlefaserbauteils wird verbessert und der Energieverbrauch der Produktion deutlich gesenkt.

    Corebon ist bereits Lieferant eines führenden Anbieters in der Telekommunikationsbranche und befindet sich in verschiedenen Phasen von Implementierungsprojekten mit mehreren anderen Schlüsselunternehmen in verschiedenen Branchen.

    "Wir befinden uns in einer Expansionsphase und bauen sowohl unsere Produktionskapazität als auch unsere Organisation aus. Mit Scania Growth Capital als Hauptinvestor in unseren rund 45 Millionen SEK Kapitalbeschaffungsrunden und dem Ökosystem sowie dem Wissen von Scania werden wir das Wachstum deutlich beschleunigen", sagt Tobias Björnhov, Gründer und CEO von Corebon AB.

    "Corebon hat ein wirklich revolutionäres Verfahren zur Herstellung von Kohlefaserkomponenten entwickelt. Die Technologie hat das Potenzial, in industriellen Anwendungen den Einsatz von Kohlefaser - die aufgrund der langen Vorlaufzeit und der hohen Kosten traditionell begrenzt ist - grundlegend zu verändern", sagt Christian Zeuchner, Partner bei der Managementgesellschaft von Scania Growth Capital.

    Dies ist die vierte Investition des Corporate Venture Capital Fonds von Scania. Bei jeder Investition wurde neben dem investierten Kapital auch Branchenwissen eingebracht. In diesem Fall wird Per-Arne Eriksson, Head of Customised Truck Development bei Scania, dem Board of Directors von Corebon beitreten. Eriksson: "Die Strategie besteht darin, in Unternehmen zu investieren, die für das Ökosystem, generell wichtig und von strategischer Bedeutung sind. Corebon passt sehr gut dazu. In der sich schnell wandelnden Automobilindustrie sehen wir viele Möglichkeiten, den Einsatz von Kohlefaserverbundwerkstoffen auf weitere Anwendungen auszudehnen sowohl in der Produktentwicklung aber z.B. auch in der Fahrzeugelektrifizierung".

     

     

    Pressekontakt

    Tobias Schönenberger

    Leiter Marketing & Kommunikation