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Schweiz
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Produktionsstandort

Ein Standard-Fahrzeug gibt es bei der Urs Bühler Transport AG nie

    Mitte Juli 2018 konnte die Urs Bühler Transporte AG in Wolhusen ihren neuen Scania R500 B 10x4*6 Fünfachser mit CALAG Loseaufbau in Betrieb nehmen. Doch wer denkt, dass es sich um ein identisches Fahrzeug handelt wie es im Fuhrpark bereits enthalten ist, wird schon bald eines Besseren belehrt.

    Nach fünf neuen Sattelzugmaschinen, einem neuen Tankfahrzeug ist der neue Fünfachser bereits der siebte neue Scania aus der neuen Fahrzeuggeneration, welche die Firma Urs Bühler Transporte AG seit Ende 2016 in Verkehr setzen konnte. Die Nummer acht und neun sind bereits in der Schweiz oder stehen in Schweden zur Abholung bereit.

    Wer Urs Bühler kennt, weiss um seine hohe Affinität seine Fahrzeugflotte von inzwischen fünfzehn schweren Nutzfahrzeugen bestmöglich auf die Transportaufgaben zu optimieren. Urs Bühler sucht das Gespräch mit dem Aufbauer um seine Ideen, welche er selbst in der Praxis kennt, umzusetzen. Urs Bühler stellt Erwartungen an den Aufbauer wie auch an den Fahrzeuglieferanten, jedoch nur solche, die auch umsetzbar sind. Schon viele solcher ursprünglichen „Hirngespinste“ werden heute von Aufbauern auch bei anderen Kundenaufträgen umgesetzt.

    Lange bevor es um die Umsetzung des neuen Fünfachsers ging, wurden erste Ideen und Verbesserungen gegenüber den bisherigen Fahrzeugen angeschaut, überprüft und einer Machbarkeitsstudie unterzogen. Denn Urs Bühler findet immer wieder Verbesserungspotential und sucht nach Gewichtseinsparung bei seinen Fahrzeugen. Denn nur so kann er den Kunden einen optimalen Transportservice mit hoher Wirtschaftlichkeit garantieren und seinen Mitarbeitern ein handliches Arbeitsgerät zur Verfügung stellen. Nicht von ungefähr wuchs deshalb sein Fuhrpark auch in den vergangenen Jahren stetig an, auch wenn er dies eigentlich gar nicht wollte, ergaben sich neue Aufträge durch Empfehlungen, Kundenorientierte Fahrzeuge und langjährige Erfahrungen im Business.

    Beim neuesten Fahrzeug, einem R500 B 10x4*6 mit Losetransport-Aufbau, stand am Anfang ein möglichst kompaktes und volumenoptimiertes Neufahrzeug im Fokus. Dank einem möglichst kurzen Radstand lässt sich das Fahrzeug an jeden noch so engen Abladestandort manövrieren und durch die Erhöhung des Aufbaus um 5 cm konnte das Ladevolumen des kürzeren Aufbaus mehr als nur kompensiert werden. Weiter stand eine möglichst hohe Nutzlast ganz weit oben auf der Prioritätenliste des Transportunternehmers. Denn was nützt ein optimiertes Ladevolumen, wenn das Fahrzeuggewicht gar keine vollständige Beladung zulässt? Die dabei realisierte Nutzlast von 23‘500 kg, rund 400 kg mehr als beim letzten 5-Achser, kann sich durchaus sehen lassen und unterstreicht die sehr detaillierte Planung und kompetente Realisation des Neufahrzeugprojektes.

    Neben einer passenden Motorisierung von 500 PS wurde beim Fahrgestell grossen Wert auf ein vollluftgefedertes Fahrgestell gelegt, welches das Fahrzeug bei jedem Beladungszustand in die optimale Position bringen lässt. Neben der hohen Wendigkeit des neuen Fahrzeuges wusste in den ersten Tagen auch das neue 3-Pedal Scania Opticruise-Getriebe mit den deutlich verkürzten Schaltvorgängen voll und ganz zu überzeugen, wie der Fahrer Walter Vogel mit einem breiten Grinsen zu berichten wusste. Zwar hat das neue Fahrzeug erst wenige Kilometer auf dem Tacho, aber die Unterschiede zu seinem Vorgängerfahrzeug R490 LB 10x4*6 wurden auf den ersten Touren bereits deutlich spürbar.

    Der neue Calag Loseaufbau für den Transport von Tierfutter und Getreidekomponenten verfügt über ein Ladevolumen von 52 m3 und kann dank sechs Trennwänden und 18 verschiedenen Trennwandpositionen auf insgesamt sieben unterschiedlich grosse Kammern unterteilt werden. Die Trennwände sind an zwei Laufschienen aufgehängt und können mühelos für die nächste Ladung und dem benötigten Volumen neu positioniert werden. Durch das erstmalige versenken des Verriegelungsmechanismus konnte gar ein leicht höheres Ladevolumen realisiert werden, da die sechs Trennwände für maximal sieben unterteilbare Ladekammern näher zusammengestossen werden können.

    Pressekontakt

    Tobias Schönenberger

    Leiter Marketing & Kommunikation