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Scania liefert die „Lkw für deutsche e-Highways“ für Forschungsprojekt

Die Regierung in Deutschland hat beschlossen, sich an der Finanzierung eines Forschungsprojekts zu beteiligen, bei dem eine Technologie zur Elektrifizierung von Strassen, sogenannter eHighways, getestet und entwickelt werden soll.

Die Volkswagen Konzern Forschung und Siemens werden diese Technologie entwickeln und Scania wird die Elektro-Hybrid-Fernverkehrs-Lkw zur Verfügung stellen. Beim Forschungsprojekt „Lkw für deutsche eHighways” handelt es sich um die erste Phase vor der Inbetriebnahme von drei Teststrecken auf öffentlichen Strassen in Deutschland, bei denen Oberleitungen den nötigen Strom bereitstellen werden.

Ziel des Forschungsprojekts ist die Senkung des CO2-Ausstosses durch schwere Nutzfahrzeuge im Fernverkehr. In den Jahren 2019 und 2020 sollen elektrisch betriebene Lkw auf drei eHighways in Deutschland getestet werden. Das Projekt wird von der deutschen Regierung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUB) mitfinanziert und gefördert.

Eine Teststrecke wird in Schleswig-Holstein auf der A1 in der Nähe von Lübeck gebaut, eine weitere in Hessen auf der A5 südlich von Frankfurt und eine dritte in Baden-Württemberg auf der B462.

Ziel ist ein nachhaltiges Transportsystem
„Für den Fernverkehr sieht Scania in elektrifizierten Strassen eine der vielversprechenden Technologien für eine nachhaltige Zukunft im Transportwesen. Die Elektrifizierung von Fahrzeugen kommt schnell voran und wird – dank ihrer Vorteile im Hinblick auf Umwelt, Gesellschaft und Kostensenkung – entscheidend zur Wende hin zu einem Transportsystem ganz ohne fossile Brennstoffe beitragen“, so Claes Erixon, Executive Vice President für Forschung und Entwicklung bei Scania.

Geleitet wird das Forschungsprojekt von der Volkswagen Konzern Forschung. Dort bringt man Ressourcen und Know-how in Zusammenhang mit der Elektrifizierung privater Pkw in das Projekt mit ein und prüft mögliche Forschungssynergien zur Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge.

In der ersten Projektphase wird Scania zwei Prototypen von Elektro-Hybrid-Fernverkehrs-Lkw mit unterschiedlichen Antriebssträngen zur Verfügung stellen: einen mit einer einzigen Batterie für eine Leistung von 15 kWh, den anderen mit mehreren Batterien und folglich mehr Leistung.

Wie auch bei den derzeit laufenden Tests von Scania mit Elektro-Hybrid-Lkw auf einer elektrifizierten Strasse in Schweden – dem weltweit ersten Testprojekt für diese Technologie auf einer öffentlichen Strasse – werden auch die Scania Lkw bei den deutschen Tests am Fahrgestell hinter dem Fahrerhaus mit einem von Siemens entwickelten Pantograf-Stromabnehmer System ausgestattet.

„Scania bringt bei diesen Projekt von Anfang an all seine Erfahrungen aus dem schwedischen Projekt mit ein. Bei dem Projekt in Deutschland sollen in erster Linie das Antriebskonzept, das Energiemanagement, der Hybridantrieb, die Betriebszeit der Batterien und das hochmoderne Kühlsystem analysiert und optimiert werden“, erläutert Christer Thorén, Scania Project Manager, Electric and Hybrid Powertrain Technology.

Scania verfolgt das Ziel, den Weg zu einem nachhaltigen Transportsystem mitzugestalten und arbeitet an mehreren Projekten, die die Elektrifizierungstechnologie sowohl im städtischen Verkehr als auch im Fernverkehr einen grossen Schritt voranbringen sollen. Darüber hinaus ist Scania an einer Innovationsinitiative der schwedischen und deutschen Regierungen zum Thema Mobilität und elektrifizierte Strassen beteiligt. Konkrete Partnerprojekte wie beispielsweise das Projekt „Lkw für deutsche eHighways” zeigen erneut, dass Scania mit seinem Innovationsansatz vollkommen richtig liegt. Scania ist davon überzeugt, durch integrative Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor dabei helfen können, den direktesten und schnellsten Weg zu einem nachhaltigen Transportsystem zu finden.

Pressekontakt

Tobias Schönenberger

Leiter Marketing & Kommunikation

Graziana Rickli

Marketing Kommunikation