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PASST PERFEKT

PASST PERFEKT

Wissen, was der Kunde tut

Aus der Praxis in den Vertrieb

Jessica Piri hat bereits in der Werkstatt und als Fahrerin gearbeitet. Das sind besonders gute Voraussetzungen für eine Vertriebsmitarbeiterin im Servicebereich.

Seit dem letzten Sommer verkauft sie bei Scania Bilar Stockholm in Häggvik und Norrtälje Dienstleistungen von Scania, darunter Wartungsverträge, Green-Card-Verträge und Fahrtenschreiber-Services.

„In der Regel suche ich auf dem Werkstattgelände nach Fahrzeugen ohne Servicevertrag“, sagt sie.

Nachdem sie mehr über die Fahrzeuge und den Geschäftsbetrieb der Spedition herausgefunden hat, vereinbart Jessica telefonisch einen Termin, um die Dienstleistungen von Scania persönlich vorzustellen. Fast niemand winkt sofort ab. Stattdessen freut man sich über mehr Information zu den Leistungen.

„Das Beste an der Arbeit sind die Besuche bei Kunden. Es ist ganz offensichtlich, dass sie sich freuen, uns zu sehen. Ich muss niemals den penetranten Verkäufer geben – das könnte ich auch gar nicht. Unsere Dienstleistungen sind gut für den Kunden. Sie sparen Geld.“

Nachdem Sie an der Hochschule in Huddinge am Fahrzeugprogramm teilgenommen hatte, empfahl man ihr Scania und eine Stelle in der Werkstatt in Jordbro.

„Was mich anzog, war die Chance, körperlich zu arbeiten, und die Befriedigung, Dinge zu reparieren.“

Jessica arbeitete in Jordbro vier Jahre lang – sowohl an Fahrzeuginspektionen als auch in der Verwaltung zum Erstellen von Rechnungen. Inspektionen sind etwas, mit dem sie sich richtig gut auskennt, erklärt sie.

Als Sie in der Werkstatt einen netten Transportunternehmer kennenlernte, erzählte sie ihm, dass sie gerne Lkw fahren würde. So bekam sie eine Stelle bei Ullman Kylfrakt, einem Transportunternehmen in Haninge. Bei Scania hatte sie einen Lkw-Führerschein gemacht, damit sie Fahrzeuge Probe fahren konnte.

Trotz des Kerngeschäfts der Spedition führte Sie einen R-480-Kran, der im Winter auch als Schneepflug diente. Nachts räumte Jessica Schnee auf den Hauptverkehrs- und Nebenstraßen von Nacka – häufig viel zu lang.

„Ich stand sechs Monate im Winter auf Abruf bereit und musste jederzeit mit einem Anruf rechnen. Weil das Fahrzeug ein Schaltgetriebe hatte, war das Räumen Schwerarbeit; manchmal taten mir danach die Arme weh. Ich habe an der Wartungsgrube geübt, den Truck richtig auszurichten, damit ich ein besseres Gefühl dafür bekam.“

Sie war auch als Kranführerin in der Region Stockholm tätig.

„Wir haben mit allem gearbeitet, was gehoben werden musste – Schrottautos, Erde und Kies. Mit dem Kran kann ich recht gut umgehen.“

Auch in der Innenstadt von Stockholm musste sie arbeiten. Das ist nicht gerade ein beliebter Einsatzort, denn die Arbeit mit dem Kran dauert und behindert den Verkehr. Da hört man so manches Hupsignal ungeduldiger Fahrer.

„Klar, bei einigen Rüpeln habe ich auch schon mal die Faust geballt.“

Nach vier durchfrorenen, dunklen Wintern merkte Jessica, dass es Zeit war, sich weiterzuentwickeln und erhielt ein Angebot für eine Stelle als Vertrieblerin im Servicebereich.

„Ich war anfangs etwas unsicher, aber alle da waren freundlich und nett. Selbstverständlich gibt es auch mürrische Transportunternehmer, die vielleicht einen schlechten Tag hatten. Auch der wirtschaftliche Druck ist ein Stressfaktor. Andererseits ist es unter diesen Umständen besonders wichtig, die Lebensdauer der Fahrzeuge durch einen Vertrag mit Scania zu verlängern.“

Der Durchbruch kam mit einem Wartungsvertrag für einen Åland-Bus – und jetzt bekommt sie die nötige Routine.

„Manche Kunden haben Probleme, mich als Frau in meiner Rolle zu akzeptieren – aber so ist das nun mal. Wenn sie dann erfahren, dass ich einen Kran fahren und Lkws schmieren kann, ist alles paletti. Ich bin überzeugt, dass ich die richtige Stelle gefunden habe. Es macht Spaß, jeden Morgen aufzustehen. Und obendrein muss ich nicht mehr frieren.“