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Scania testet selbstfahrende Lkw im Autobahn-verkehr

Scania hat von der schwedischen Verkehrsbehörde die Genehmigung erhalten, selbstfahrende Lkw auf der Autobahn E4 zwischen Södertälje und Jönköping zu testen. Die Tests werden in Zusammenarbeit mit TuSimple durchgeführt, einem führenden Unternehmen in der Entwicklung autonomer Fahrzeuge und einem wichtigen Partner bei den Investitionen von Scania und der TRATON-Gruppe in diesem Bereich.

Die Lkw werden für das Scania Transport Laboratory im kommerziellen Einsatz sein und mit Waren für den Scania Produktionsbetrieb beladen. Die Tests werden die Technologie gemäss Level 4 auf der 5-Punkte-SAE-Skala für selbstfahrende Fahrzeuge umfassen, was bedeutet, dass die Lkw autonom fahren, aber aus Sicherheitsgründen von einem Fahrer überwacht werden. Bei den Tests von Scania wird auch ein Testingenieur an Bord sein, der die Aufgabe hat, die Informationen zu überwachen und zu verifizieren, die von den Sensoren, die das autonome Fahren ermöglichen, an den Lkw übertragen werden.

"Sowohl in den USA als auch in China laufen bereits Tests von Lkw auf Level 4 auf öffentlichen Strassen, aber soweit ich weiss, ist Scania das erste Unternehmen in Europa, das die Technologie auf einer Autobahn und mit Nutzlast testet", sagt Hans Nordin, der für das Hub2Hub-Projekt verantwortlich ist.

Später in diesem Jahr plant Scania, die Tests auf die gesamte Strecke zwischen Södertälje und Helsingborg auszuweiten.

"In den kommenden Jahren erwarten wir auch, dass wir die Technologie in anderen europäischen Ländern und in China testen können", sagt Nordin.

Seit 2017 testet Scania in Australien selbstfahrende Lkw für den Transport im Bergbau.

"Die Erfahrungen aus diesen Tests zeigen, dass autonome Fahrzeuge in wenigen Jahren für den Transport in geschlossenen Bereichen wie Minen und Terminals Realität werden können", so Nordin.

Laut Nordin ist der sogenannte Hub2Hub-Transport – das Fahren auf der Autobahn zwischen Umschlagplätzen – die erste Transportart auf öffentlichen Strassen, bei der selbstfahrende Lkw Realität werden können.

"Wir sind in der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen so weit gekommen, dass die Technologie für diese Art des Transports vielleicht schon in den nächsten fünf Jahren marktreif sein wird. Es wird jedoch länger dauern, bis autonome Fahrzeuge für das Fahren auf Strassen mit Gegenverkehr und in städtischen Umgebungen Realität werden", so Nordin abschliessend.

Scanias Partner TuSimple – mit Hauptsitz in San Diego, USA, und mit Einrichtungen in Tucson, Shanghai und Peking – hat seit seiner Gründung im Jahr 2015 Millionen von Testkilometern auf Autobahnen absolviert, um die selbstfahrende Technologie für die Automatisierungsstufe 4 zu entwickeln. Das Unternehmen gilt derzeit als führend in diesem Bereich.

Pressekontakt

Tobias Schönenberger

Leiter Marketing & Kommunikation

Scania gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Transportlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden treiben wir den Umstieg auf ein nachhaltiges Transportsystem voran. 2019 lieferten wir 91'700 Lkw, 7'800 Busse sowie 10'200 Industrie- und Marinemotoren an unsere Kunden aus. Der Umsatz betrug in Jahr 2019 mehr als 152 Milliarden SEK (mehr als 15 Milliarden CHF), wobei circa 20 Prozent davon auf Serviceleistungen entfielen.

Scania wurde 1891 gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 51'000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden sowie an den Standorten Brasilien und Indien. Die Produktion findet in Europa, Lateinamerika und Asien statt, regionale Produktionszentren befinden sich in Afrika, Asien und Eurasien. Scania gehört zu TRATON SE.