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Ein grosses Strahlen im Gesicht - das ist das Fazit nach 550 Kilometer und bei -23° mit dem Scania Battery Electric Vehicle

16. April 2024

Will Shyers, Redakteur beim britischen «Commercial Motor Magazine», wollte es wissen und fuhr mit einem Scania 40R Battery Electric Vehicle (BEV) von Trysil (NO) zum Scania Headquarter in Södertälje. Distanz 550 Kilometer und dies bei Minus 23° Grad Celsius.

 

Mit einem leichten «kribbeln» im Bauch ging es los und die ersten Kilometer wurden unter die Räder genommen. Wie weit es mit einer kompletten Batterieladung wohl reichen wird? Wie viele Ladestopps wohl nötig werden bis Södertälje? Kann Scania sein Versprechen von Reichweiten bis 400 Kilometer bei solchen Temperaturen einhalten? Alles Fragen, worauf er noch keine Antwort geben konnte, da insbesonders die tiefen Temperaturen keine vergleichbaren Anhaltspunkte zuliessen.

 

Doch es sollte besser kommen als er in seinen kühnsten Erwartungen es kaum für möglich gehalten hätte. Nach 200 Kilometer an der schwedischen Grenze angelangt, zeigte die Batteriekapazität immer noch stolze 40% an, was eine problemlose Weiterfahrt ermöglicht hätte. Doch man wollte sich auch einmal eine Pause gönnen, waren diese ersten 200 Kilometer nicht nur für das Fahrzeug anspruchsvoll, auch vom Fahrer wurde auf den zum Teil schneebedeckten Strassen volle Konzentration abverlangt.

 

So ergab es auch gleich die Möglichkeit, die neue Scania Charging Access-Card zu testen. So wurde eine 350 kW-Ionity-Ladestation angefahren und das Fahrzeug auf 100% nachgeladen. Auch hier wurde man positiv überrascht, wie einfach und unkompliziert das Nachladen des Trucks funktioniert hat. Somit wäre das «Kribbeln» im Bauch gar nicht notwendig gewesen, aber noch ist man ja nicht am Ziel.

 

Weiter ging die Reise ans Endziel Södertälje. Denn noch galt es weitere 350 Kilometer zurückzulegen. Fast schon wie von Geisterhand gefahren konnten auch diese Kilometer ohne jeglichen Zwischenfall oder -halt abgespult werden und das Fahrzeug sicher und wohlbehalten im Scania Werk parkiert werden. Dort sah man einen Will Shyers, der mit einem breiten Lachen aus dem Fahrerhaus stieg und kaum glauben konnte, was er, während diesen 550 Kilometer alles erleben durfte.

 

Fahrverhalten

Es sei ein absolutes Vergnügen gewesen, diese Strecke von Trysil nach Södertälje hinter dem Lenkrad des BEV Scania verbringen zu dürfen. Es hat nur riesig Freude bereitet und alles, was man bislang über Elektro-Trucks hören und lesen konnte, muss man einfach streichen und sofort vergessen. Das Fahren sei nur fantastisch gewesen, sanft und mühelos, das Drehmoment sofort verfügbar, Schaltvorgänge nicht spürbar, der BEV Scania hat einfach alles geboten, was man von ihm erwartet hatte, einfach nur leiser, sanfter und besser.

 

Laden

Die neue Scania Charging Card hat einwandfrei funktioniert und das Nachladen von 40 auf 100% konnte in 46 Minuten erledigt werden, was für eine gesetzliche 45minütige Fahrerpause einfach nur perfekt sei. Was man noch sieht, es hat noch viel zu wenig öffentliche Ladestationen, welche zudem durch einen Lkw problemlos angefahren werden können, was selbst für Norwegen und Schweden doch etwas überrascht. Dabei sei ihm auch aufgefallen, dass Scania auch in diesem Bereich seine Hausaufgaben erledigt hat und die gesetzlichen Anforderungen vollkommen erfüllt hat. So fühle sich der neue BEV Scania einfach nur perfekt an und dieser werde einen neuen Standard unter den Elektro-Trucks setzen. Einziger Wehrmuts-Tropfen ist derzeit noch die kaum verfügbare Ladeinfrastruktur, bei welcher es noch grosses Potenzial gibt.

 

Reichweite

Scania hatte anlässlich der Lancierung Reichweiten von 350 Kilometer versprochen, kurz darauf auf 370 Kilometer nachgebessert. Dies wurde jedoch am Anfang etwas angezweifelt, aber er kann nun sagen, Scania hat es geschafft diese Reichweiten auch einzuhalten oder in Tat sogar zu übertreffen. Trotz tiefsten Temperaturen entsprach die Reichkonnte dem Versprechen von Scania.

 

Fazit

Es war nur ein Genuss diese Strecke mit dem BEV Scania fahren zu dürfen und dabei zu lernen, wie ein solches Fahrzeug zu fahren ist und worauf es zu achten gilt. Es ist jedoch nicht vergleichbar mit einem Diesel-Fahrzeug. Man muss noch mehr vorausschauend fahren und wo immer nur möglich Energie zurückzugewinnen (rekuperieren). Trotz zurückgelegter Distanz von 350 Kilometer auf der zweiten Etappe, hatte das Fahrzeug bei der Ankunft in Södertälje noch eine Restladung von 26%, was er kaum für Mögliche gehalten hätte.

 

Doch schauen Sie sich das Video an und höre von Will selber, wie er diese erste Testfahrt mit dem BEV Scania erleben durfte.

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