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09.06.17

Gas­betriebene Busse von Scania

Leben verändern und eine historische Stadt bewahren

Ein neues Busschnellverkehrs-System (BRT) mit gasbetriebenen Bussen von Scania hat Cartagena de Indias in Kolumbien grundlegend verändert. Die Stadt, die auf der UNESCO-Welterbeliste steht, wandelt sich rasch zu einem neuen, saubereren und nachhaltigeren Ort. Sie wird unter anderen Städten mit überwältigenden Verkehrs- und Umweltproblemen allgemein als internationaler Bezugspunkt gesehen. Cartagena wählte Scania als den Alleinlieferanten für zwei Hauptstrecken in seinem Verkehrsnetzwerk „Transcaribe“ aus, dem modernsten Massenverkehrssystem in Lateinamerika, mit großen Zubringer- und Gelenkbussen, die alternative Kraftstoffe verwenden.

BRT (Bus Rapid Transit)
Die Fahrt von einem Ende der Stadt zum anderen hätte vor ein paar Jahren Stunden dauern können. Mit dem neuen BRT-System sind es nur noch Minuten.

Scania beliefert die Stadt mit 147 Euro-6-Gasbussen und stellt außerdem Verträge für Wartung und Instandhaltung, Finanzierung und Fahrertraining bereit. Ein zentraler Faktor bei der Entscheidung der Stadtverwaltung war die Kompetenz von Scania in der Bereitstellung nachhaltiger Transportlösungen für Städte in aller Welt.

Erfolgreiches erstes Jahr

Sowohl die Regierung als auch die Einwohner der Stadt Cartagena sind voll des Lobes für ihr neues Massenverkehrssystem, und das erste Jahr der gasbetriebenen Busse von Scania wird allgemein als Erfolg betrachtet.

Die gasbetriebenen Busse von Scania verkehren auf speziellen Busspuren.

Wenn es vollständig umgesetzt ist, wird Transcaribe 1.600 kleinere herkömmliche Euro-1- und Euro-2-Busse durch 658 Euro-6- und Euro-5-Gasbusse ersetzt haben.

„Transcaribe und die Gasbusse von Scania erweisen sich bei den Einwohnern von Cartagena bereits als beliebter Weg, um sich sicher und zuverlässig in der Stadt zu bewegen. Wir haben starke Verbesserungen bei der Lebensqualität festgestellt“,

Humberto Ripoll Durango

Direktor von Transcaribe

„Vor einem Jahr hätte ein Bus wegen des chaotischen Verkehrs Stunden brauchen können, um von einer Seite der Stadt zur anderen zu gelangen. Jetzt lässt sich die Fahrt in Minuten durchführen. Außerdem sparen unsere Bürger durch das Bussystem Geld. Vor Transcaribe mussten viele Motorräder kaufen, um mobil zu sein. Das sieht man heute nicht mehr so oft“, erklärt Ripoll.

Eine neue Denkweise

Er glaubt, dass das neue Massenverkehrssystem auch die Denkweise und das generelle Verhalten von Cartagenas Einwohnern wie auch der Touristen verändert hat.

„Heute kann man sehen, wie sie sich höflich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht für den Bus anstellen. Und sobald sie einen der neuen Busse besteigen, werden sie großzügiger und bieten ihren Platz jemandem an, der ihn nötiger hat. Außerdem genießen sie wirklich den Komfort in unseren neuen Bussen!“

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Die Gasbusse von Scania sind Teil von Cartagenas Lösung zur Bewahrung des Weltkulturerbes dieser alten Stadt.

Die Gasbusse im BRT-System Transcaribe bringen eine erhebliche ökologische Verbesserung für das historische Cartagena de Indias. Die Stadt wurde 1533 gegründet, und die koloniale Architektur ihrer erstaunlichen Gebäude wird durch die vollständigste Befestigungsanlage in Südamerika geschützt. Da sie jedoch in der Nähe des Äquators und an der Karibikküste liegt, kann das Klima gnadenlos für die Stadt sein. In den letzten Jahren haben Emissionen und Luftverschmutzung die Herausforderungen, vor denen Cartagena steht, noch vergrößert und sind zu einer akuten Bedrohung für den Erhalt des historischen Stadtzentrums geworden.

„Die Gasbusse sind Teil unserer Lösung zur Bewahrung dieser Weltkulturerbestätte geworden“, erklärt Ripoll.

„Hat unser Leben verändert“

Darüber hinaus verändert sich das Leben der Busfahrer in Cartagena durch den Austausch der herkömmlichen alten Busse gegen ein neues und modernes Busschnellverkehrs-System dramatisch. Viele der Fahrer reden von einer „saubereren, freundlicheren und menschlicheren“ Arbeitsumgebung.

Mariana Torres

Für Mariana Torres, Cartagenas ersten weiblichen Busfahrer, hat das neue Bussystem wirklich alles verändert. Von einer unsicheren Existenz mit Zeitarbeit sind jetzt sowohl sie als auch ihr Mann als Busfahrer im Transcaribe-System angestellt. Mariana Torres fährt einen Standard-Gasbus für den Betreiber Transambiental und ihr Mann einen 18 Meter langen Gelenkbus für den anderen Busbetreiber der Stadt, Sotramac.

„Jetzt haben wir dank Transcaribe eine sichere Zukunft für unsere Familie. Das hat unser Leben völlig verändert“, sagt sie.

„Vor meiner Anstellung hatte ich noch nie einen Bus gefahren. Aber mit umfangreichem Training sowohl von Scania als auch von Transambiental wurde ich eine gute Busfahrerin – und der erste weibliche Busfahrer in Cartagena!“

Hofft, zu inspirieren

Dies hat ihr einen gewissen Ruhm eingebracht, wie Mariana Torres erklärt: „Ich bin dadurch so etwas wie ein Promi geworden. Vorher hatte ich ein paar hundert Freunde auf Facebook. Jetzt habe ich Tausende von Followern, und die Menschen wollen mit mir chatten. Ich hoffe, mehr kolumbianische Frauen zu inspirieren, Busfahrerinnen zu werden.“

Mit den Euro-6-Gasbussen von Scania haben die Einwohner und Touristen in Cartagena eine Transportlösung mit weniger Lärm und weniger Umweltverschmutzung, was ihre Sicherheit und ihren Komfort erhöht.

Während sie ihre beiden Gasbusse fahren, begegnen Mariana Torres und ihr Mann einander mehrmals täglich in verschiedenen Teilen der Stadt auf der Straße. Sie grüßen einander stets mit einem liebevollen Blinken ihrer Busscheinwerfer.

Vladimir Castro Mendoza, der Geschäftsführer des Betreibers Transambiental, erklärt, warum sich das Unternehmen für Gasbusse von Scania entschied.

Eine Komplettlösung

„Als uns die Chance geboten wurde, dieses neue Massenverkehrssystem zu betreiben, entschieden wir uns für Scania, weil dort nicht nur die Busse verkauft werden. Scania erarbeitete eine perfekte und mehr oder weniger vollständige Lösung, die alles von der Finanzierung über Wartung und Instandhaltung bis zur Schulung unseres Personals beinhaltete. Als Tüpfelchen auf dem I erhielten wir außerdem robuste, komfortable und hochwertige Busse. Das ist hier im tropischen Cartagena unverzichtbar, wo Sonne, Hitze und die Feuchtigkeit aus der Karibik ihren Tribut von der Infrastruktur fordern“, erläutert er.

Mit einer Nachfrage von schätzungsweise 452.000 Fahrgästen täglich wird das neue Bussystem die 1.600 alten herkömmlichen Busse durch 658 neue Euro-6-Busse ersetzen.

Am allerwichtigsten ist jedoch, dass das neue Massenverkehrssystem das Leben der Einwohner dieser schönen Stadt verbessert hat.

„Als dieses Bussystem eröffnet wurde, glaubten nur zehn Prozent der Menschen, dass es ihr Leben verbessern würde. Jetzt, ein Jahr später, sagen 84 Prozent, dass sich ihr Leben bereits verbessert hat, obwohl wir erst die Hälfte der neuen Busse in Betrieb genommen haben“, berichtet Vladimir Castro Mendoza.