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Busschnellverkehrs-Systeme

Für einen besseren Alltag in Accra

Produktivität durch 245 vernetzte Busse

In der ghanaischen Hauptstadt Accra führt Scania das umfassendste und vollständigste Busschnellverkehrs-System (BRT) in der Geschichte des Unternehmens ein. Mit 245 vernetzten Bussen, die auf Sonderspuren unterwegs sind, verbessert das System die Lebensqualität in einer der größten Städte Afrikas.

Accra kämpft mit seinen vier Millionen Einwohnern mit denselben Probleme wie viele andere Großstädte in Entwicklungsländern. Etwa 70 Prozent von Accras Straßen sind überlastet; man schätzt, dass die Anzahl der Fahrzeuge sich in den letzten 15 bis 20 Jahren verfünffacht hat.

  1. Ghanas Verkehrsminister, Hon. Dzifa Attivor, sagt, dass der Staat die Verantwortung für ein sicheres und hochwertiges Bussystem für Accra trägt.

„Komplettlösung“

Vertreter der ghanaischen Regierung und der Stadt Accra sahen sich vor der Entscheidung Bussysteme in mehreren Ländern an. „Im südafrikanischen Johannesburg stellten wir fest, dass hochwertige Busse allein nicht genügen“, so Attivor. „Wir benötigten ein Komplettpaket: mit Fahrscheinsystem, Fahrerschulung, Service und Wartung. Und für diese Lösung war Scania die beste Wahl.“

Die Lösung

Neben den 245 Bussen umfasst das BRT-System in Accra eine langfristige Finanzierung, ein elektronisches, bargeldloses Fahrscheinsystem, eine große, moderne Werkstatt für Service- und Wartungsarbeiten an allen Fahrzeugen, Schulungen für 600 Busfahrer sowie Beratung und Support in der Anfangsphase und während des Betriebs des BRT-Systems. Die Busse sind auch für Menschen mit Behinderungen angepasst.

„Scania hat sich hier ganz auf den Kundenstandpunkt eingelassen“, berichtet Fredrik Morsing, Geschäftsführer für Scania West Africa. „Wir sind nicht mehr nur ein Bushersteller, der Fahrzeuge und Service bietet. Wir haben einen anderen Standpunkt eingenommen und uns angeschaut, was der Kunde wirklich braucht.“

Für einen besseren Alltag in Accra

Verbesserungen im Alltag

Der Bürgermeister von Accra, Hon. Alfred Oko Vanderpuije ist stolz auf das Entwicklungsprojekt in der Hauptstadt.

„Ein hochwertiges BRT-System fördert die Sicherheit und hilft den Menschen, rechtzeitig und bequem zur Arbeitsstelle zu kommen. Die Modernisierung des städtischen Verkehrssystems bedeutet aber nicht, dass das alte System mit kleinen Bussen aufs Abstellgleis kommt. Es spielt noch immer eine Rolle, muss aber modernisiert werden. Gleichzeitig muss die Zusammenarbeit zwischen Betreibern verbessert werden“, meint er.

Hon. Dzifa Attivor hebt auch die Klima- und Umweltaspekte des neue Hauptstadtsystems mit Begeisterung hervor. Diese Aspekte gehen Hand in Hand mit geringeren Ausgaben für die Regierung.

Eine ganzheitliche Betrachtung

„Angesichts des heutigen Klimawandels müssen wir diese Dinge ganzheitlicher betrachten“, so Hon. Dzifa Attivor. „Durch die Einführung dieser großen, effizienten, hochwertigen Busse sparen wir Geld und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt.“

„Das ist das erste Mal, das wir so ein komplettes System umgesetzt haben“, sagt Christian Persson, Projektleiter für die Einführung des BRT-Systems. „Ich denke, dass eine Komplettlösung für den Personenverkehr mitsamt Finanzierung der richtige Ansatz für diesen Teil der Welt ist. Ich sehe gewaltiges Potenzial in weiteren afrikanischen Ländern. Scania West Africa hat mit diesem Projekt Neuland beschritten. Dies ist die Zukunft von Scania!“