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Scania Elektrobus

RVBW setzen auf das digitale 360º-Kamerasystem von Scania

Gerade im Personentransport ist Sicherheit ein besonders wichtiges Thema. Seit Mitte Dezember setzen die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen einen Scania-Elektrobus ein, der über ein digitaes 360º-Kamerasystem verfügt. Das System kann einfach an alle Busse nachgerüstet werden. 

Unterwegs mit dem ersten vollelektrischen Scania-Bus

Erfolgreicher Einsatz des ersten vollelektrischen Scania-Bus bei den RVBW

Seit Mitte Dezember 2019 fährt der erste Scania-Elektrobus von Montag bis Samstag durchschnittlich 15 h ununterbrochen im 30 Minuten Takt auf der Linie 8 der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen - und das emissionsarm mit Wettinger-Naturstrom. Die Vorteile des nachhaltigen Transportmittels sind offensichtlich.

Beim neuen E-Bus handelt es sich um einen 3-türigen, 12 Meter langen Scania Citywide BEV (Battery Electric Vehicle) in bewährter Niederflurbauweise. Bei den RVBW kommt dabei einer von insgesamt sieben Scania-Prototypen zum Einsatz.

Das Fahrzeug ist mit einem leistungsstarken 300-kW-Permanentmagnetmotor und Ölspritzkühlung ausgerüstet. Damit können selbst bei vollgeladenem Bus noch Steigungen von 16 Prozent problemlos gemeistert werden. Die vier Batteriepakete auf dem Dach und weitere vier im Fahrzeugheck sorgen für eine optimale Gewichtsverteilung sowie eine gute Fahrdynamik. Die Konfiguration mit nur acht Batteriepaketen ergibt ein Fahrzeuggewicht, das vergleichbar mit dem eines konventionellen Dieselbusses ist. Mit einer Reichweite von 80 bis 150 Kilometern und der Möglichkeit des schnellen Zwischenladens ist der E-Bus für den zuverlässigen und stressfreien Betrieb bei den RVBW bestens ausgerüstet.

Standardisiertes Ladesystem: Das neue E-Bus-System besteht aus einem Elektrobus des schwedischen Traditionsunternehmens Scania und aus einer Schnellladestation des auf die Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs spezialisierten Schweizer Unternehmens Furrer+Frey. Mit der Wahl von Opportunity Charging (OppCharge) können die RVBW den Ausbau des E-Bus-Systems markenunabhängig vorantreiben.

”OppCharge“ ist ein europaweit verbreiteter Standard zum schnellen Unterwegs- oder Gelegenheitsladen der Fahrzeugbatterien. Die Geometrie der Ladekontakte, die Anordnung des Pantographen als Teil der Ladestation, die Fahrzeugpositionierung sowie das Kommunikationsprotokoll zwischen Bus und Ladestation sind im OppCharge-Standard genormt. Die All-In-One-Ladestation (AIO) steht an der Endhaltestelle der Linie 8 auf dem RVBW-Bushof in Wettingen. Der E-Bus wird dort mittels „OppCharge“ (Laden bei Gelegenheit) geladen.

"Das OppCharge bietet uns die Gelegenheit den Bus an der Endstation kurz zu laden und ihn so ohne betrieblichen Einschränkungen einzusetzen." Stefan Kalt, Direktor RVBW